Seagate meldet wieder (rote) Quartalszahlen [Update]

Der Festplattenspezialist will zurück an die Börse und dabei 60 Millionen Stammaktien ausgeben -- dann sind auch wieder regelmäßige Quartalsberichte fällig.

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Von
  • Torge Löding

Festplattenhersteller Seagate meldet für das abgeschlossene vierte Quartal seines Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 33 Millionen US-Dollar (sieben US-Cent pro Aktie). Den Quartalsumsatz beziffert das Unternehmen auf 1,34 Milliarden US-Dollar. Im Gesamtjahr habe er 6,22 Milliarden Dollar betragen, unter dem Strich steht ein Gewinn von 529 Millionen Dollar. "Unsere Branche befindet sich immer noch in einer schwierigen Zeit", heißt es aus dem Konzern, der erst kürzlich Entlassungen beschlossen hatte. Kostenreduktion sei das beste Mittel, um sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten, hieß es weiter.

Vor zwei Jahren hatte Seagate die Rückkehr an die Börse beschlossen. Im Jahr 2000 hatte zuvor eine private Investorengruppe für etwa zwei Milliarden US-Dollar die Aktien der Festplatten-Sparte von Seagate aufgekauft und die damit nicht mehr an der Börse gelistete Firma so erst einmal vom "Zwang der Quartalsberichte" befreit. (tol)