Von Blumenfeldern, Mandalas und Tulpen: Die Bilder der Woche KW 48
Erleben Sie Natur und Architektur in überraschenden Perspektiven und Motiven. Unsere Galeriefotografen zeigen die Vielfalt kreativer Möglichkeiten.
analoochjehtooch
- Kai Siegle
Golden leuchtende Felder, abstrakte Wasserspiegelungen und Blütenmandalas: Unsere Galeriefotografen fangen in den Bildern dieser Woche einzigartige Situationen ein, die an Vergänglichkeit, warme Sonnenstrahlen und Regentage erinnern.
tulipps
(Bild:Â baumfrosch)
"Morgens früh, Ende April. Die Tulpen stehen im Gegenlicht. Es ist frisch, Tau liegt auf dem Rasen und die aufgehende Sonne schimmert in vielen Tröpfchen. Mit denen kann ich bestimmt schön spielen”, dachte sich baumfrosch. Mit Graufilter, ISO 100 und 1/8 Sekunde Belichtungszeit entstand das Bild der Tulpen. Sie scheinen sich im Wind zu wiegen. Der Titel stammt vom Lied "tiptoe thru the tulipps” ‒ einerseits, weil die Situation so fröhlich war, aber auch, weil baumfrosch tatsächlich im Tulpenbeet stand.
sleeping in the ground
(Bild:Â metapix)
Sleeping in the ground zeigt die Skulptur eines liegenden Gesichts, das halb in der Erde zu versinken scheint oder vielleicht auch schläft. Es wirkt fast schon friedlich. Die im Vordergrund wachsenden Grasbüschel bilden einen natürlichen Kontrast zu der glatten Oberfläche des Kunstwerks. Das Bild von metapix erinnert an das Zusammenspiel von Mensch und Natur, aber auch an die Vergänglichkeit.
Fields of Gold
(Bild:Â analoochjehtooch)
Analoochjehtooch (alias Jörg Franzen) war an einem herrlichen Sommerabend eigentlich dabei, Schwarzkehlchen in einem Rapsfeld zu fotografieren. Das Getreidefeld, welches durch den Sonnenuntergang stetig goldener zu leuchten schien, stach jedoch mehr hervor, weshalb er mit seinem Teleobjektiv diesen Schnappschuss aufnahm ‒ Fields of Gold. Das Bild wurde mit Capture One entwickelt und mit Color Efex aus der Nik Collection nachbearbeitet.
Mandala
(Bild:Â Anke Brehm)
Diese Aufnahme zeigt ein symmetrisches Mandala von Anke Brehm aus Blüten, Blättern und anderen pflanzlichen Elementen. Die daraus resultierende natürliche Farbpalette umfasst erdige Töne wie Beige, Braun und dezente Orangetöne. Die Symmetrie entsteht durch spitz zulaufende Enden der Blütenblätter, die wie Strahlen nach außen zeigen und ein sternförmiges Muster bilden.
Friedas im Omni
(Bild:Â K P K)
Die Architektur des Omni-Turms und der anliegenden modernen Hochhäuser in Frankfurt wirkt durch die Perspektive des Bildes von K P K dramatisch. Der Himmel ist klar und blau, was die Stahl- und Glasstrukturen besonders hervorhebt. Durch die Spiegelungen in den Glasfassaden wirkt der Komplex besonders imposant und futuristisch: Friedas im Omni.
Roter Sichler
(Bild:Â dieterein)
Das Gefieder dieses im Wasser stehenden Sichlers wirkt vor dem schwarzen Hintergrund besonders kontrastreich. Seine Federn leuchten intensiv in verschiedensten Schattierungen, von Rot und Orange, während der Kopf gräulich wirkt. Die Reflektion im Wasser ist klar und spiegelt ihn, was eine schöne Farb-Symmetrie ergibt. Die Natur des roten Sichlers wird so von dieterein eindrucksvoll abgebildet.
Nach dem Regen
(Bild:Â Martin Ruopp)
Nach dem Regen wird in dieser Wasserlache das gegenüberliegende Gebäude reflektiert. Die Spiegelung wird durch Tröpfchen umrahmt, und man muss zweimal hinschauen, um zu erkennen, worum es sich bei diesem Bild handelt. Durch die Schwarz-Weiß-Umsetzung erscheint das Foto von Martin Ruopp umso ausdrucksstärker.
Alle Bilder dieser Woche finden Sie hier noch einmal in der Ăśbersicht:
Die Bilder der Woche KW 48 (7 Bilder)

Nikon COOLPIX P7100 | 25.4 mm | ISO 100 | f/7.1 (Bild:
baumfrosch
)Videos by heise
(cbr)