Tipp: Fenster über zwei Mac-Monitore hinweg anzeigen
Sie haben mehr als ein Display? Mit diesem Trick verschaffen Sie Ihren Apps mehr Platz.
An meinem neuen Mac schaffe ich es nicht mehr wie unter Windows, Fenster über zwei Bildschirme aufzuspannen. Kann macOS Fenster nur noch auf einem Display zeigen?
Das beschriebene Verhalten entspricht mittlerweile dem Standard von macOS. Selbst, wenn Sie mit Tricks ein Fenster größer bekommen als den aktiven Bildschirm, schneidet macOS den eigentlich in ein anderes Display ragenden Inhalt einfach ab.
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Mit einer Fenstermanagement-Option können Sie Ihre Fenster aber wieder frei verschieben und über mehrere Bildschirme skalieren. Dazu müssen Sie in der Systemeinstellung „Schreibtisch & Dock“ im Abschnitt „Mission Control“ die Option „Monitore verwenden verschiedene Spaces“ deaktivieren. Die Änderung ist erst wirksam, wenn Sie sich erneut anmelden oder den Mac neu starten.
Beachten Sie, dass Sie mit dem Abschalten der Option einige Funktionen von macOS einschränken:
- Sofern Sie mit Spaces arbeiten, teilen sich alle Bildschirme nun einen Space. Wechseln Sie zum nächsten Space, geschieht dies auf allen Displays.
- Stage Manager lässt sich nicht mehr verwenden.
- Es gibt keinen echten Splitscreenmodus mehr.
- Der Vollbildmodus funktioniert nur auf einem Bildschirm und verdunkelt alle weiteren Anzeigen.
- Die Menüleiste und das Dock sind ausschließlich auf dem Hauptmonitor sichtbar und lassen sich nicht durch Berühren der Displaykanten auf einen anderen Bildschirm holen.
- Viele Befehle der mit macOS 15 Sequoia verbesserten Fensterverwaltung sind durch Abschalten der Option nicht mehr verfügbar. Die Lücke lässt sich gut mit alternativen Fenster-Managern schließen, etwa BetterSnapTool (2 €), Magnet (5 €), Moom (16 €), Wins (18 €) oder Rectangle (kostenlos, Pro-Version 10 €). Sie bieten meist sogar mehr Funktionen als macOS selbst.
Möchten Sie die Option aufgrund der vielen Einschränkungen aktiviert lassen, gibt es leider keinen Trick, längere oder breitere Fenster anzuzeigen. Einige Apps wie Bike, BBEdit, Nova, OmniOutliner, Typora oder Ulysses erlauben es aber, denselben Inhalt in mehreren Fenstern anzuzeigen. Diese können Sie dann auf den Bildschirmen verteilen und entsprechend zu unterschiedlichen Dokumentansichten scrollen. Bei einigen Programmen wie Acorn, Affinity oder den Adobe-Apps können Sie zudem Werkzeugpaletten vom Hauptfenster lösen und auf andere Displays verteilen.
Weitere Einschränkungen und Tipps zu alternativen Fenstermanagern ergänzt.
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(hze)