Linux-PCs für 300 Euro
Carrefour und Mandrake locken Kunden mit einem Sonderangebot, die mit Schlicht-PC zufrieden sind und keine Scheu vor Pinguinen haben.
Die französische Handelskette Carrefour und der Linux-Distributor Mandrake haben sich zusammengetan, um in Belgien, Frankreich, der Schweiz, Luxemburg und Monaco einen günstigen PC zu vertreiben. Der 300 Euro teure Rechner ist ab Werk mit der aktuellen Version 10.0 von Mandrake Linux bestückt. Unter der Haube verrichten ein 1,8 GHz schneller AMD Duron nebst 256 MByte RAM und eine 40-GByte-Festplatte ihren Dienst. Die integrierte Unichrome-Grafik lässt auf einen Via-Chipsatz KM400 schließen. Sie genügt für simple 2D- und 3D-Anwendungen, wird Gamer aber kaum reizen.
DVD-Wiedergabe ist nicht möglich, da das Gerät lediglich ein CD-ROM-Laufwerk enthält. Ein Bildschirm gehört nicht zum Angebot, wohl aber 30 Tage Web-Support sowie je ein Monat Mitgliedschaft im Mandrakeclub und automatische Online-Updates. Als Option kann man für einen Aufpreis von 100 Euro die Mitgliedschaften auf ein Jahr verlängern. (ea)