Smart-Meter-Alternativen: Zähler-Leseköpfe & Co. im Überblick
Den Stromverbrauch eines Haushalts erfasst man mit einem Lesekopf für gerade mal 30 Euro anschaulicher als mit einem teuren Smart-Meter-Gateway. Ein Überblick.
(Bild: KI, Collage c’t)
Wer schon einen digitalen Stromzähler hat und den Energiebedarf seines Haushalts überwachen will, braucht kein teures Smart-Meter-Gateway vom Messstellenbetreiber. Es genügt einfachere, günstigere Technik: Einen Lesekopf beziehungsweise Adapter für den digitalen Zähler bekommt man schon ab etwa 30 Euro im Onlinehandel. Die Installation kostet meist nichts, weil man für viele der Adapter keinen Elektriker braucht. Und anders als beim Smart Meter fallen in der Regel auch keine laufenden Kosten an.
In der Praxis helfen die billigen Leseköpfe sogar besser als die teuren Gateways, den Energieverbrauch zu überwachen und durch gezielte Maßnahmen die Stromkosten zu drücken. Denn der digitale Zähler muss gemäß der Anforderungen des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE einmal pro Sekunde den Zählerstand und die Wirkleistung über eine für den Nutzer zugängliche Schnittstelle ausgeben. Dadurch verfolgt man den Energiebedarf annähernd in Echtzeit.
Die viel teureren Smart-Meter-Gateways können zwar theoretisch ähnlich hoch aufgelöste Daten übermitteln, in der Praxis liefern die meisten Messstellenbetreiber dem Nutzer aber nur Werte im Viertelstundenraster, oft sogar mit einem Zeitverzug von einem Tag.
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