iPhone 16e: Ersatzteile von Apple für Endkunden verfügbar
Im Rahmen des Self-Service-Repair-Programms gibt es nun auch Materialien für das neueste iPhone. Doch lohnt sich die Reparatur auch?
Teile des iPhone 16e aus dem Self-Service-Repair-Laden: Basteln nun auch am neuesten iPhone.
(Bild: Apple)
Apple ist mittlerweile recht schnell darin, Materialien für neu eingeführte Produkte in den Handel zu bringen, mit denen sich Kunden an einer Selbstreparatur versuchen können. Das Ende März erschienene iPhone 16e wird nun auch abgedeckt: Im Rahmen des Self Service Repair Program (SSRP) kann man allerlei Ersatzteile aus Apples offiziellem Reparaturladen erwerben. Dabei gilt allerdings wie immer: Lohnenswert ist das vor allem für Menschen, die Spaß daran haben – und geschickte Hände. Finanziell zahlt man unter Umständen – wenn man die Arbeitsstunden einrichtet – eher drauf.
Ein Dutzend Kategorien
Die Freigabe der iPhone-16e-Teile erfolgte in den USA sowie – lobenswerterweise – gleich auch in zahlreichen europäischen Ländern. Wie üblich muss man dafür den Self-Service-Reparatur-Store besuchen. Dort wählt man dann die passende Produktkategorie und das Modell aus und findet hier nun auch das 16e – wie schon zuvor die Modelle 16, 16 Plus, 16 Pro und 16 Pro Max. DIe verfügbaren Komponenten unterteilen sich in ein Dutzend Bereiche. Dazu zählen Akku, Kamera, Display, Rückglas, Lautsprecher, Taptic Engine, Mikrofone und diverse weitere Teile, wenn auch keine ganzen Hauptplatinen.
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Wie üblich stellt Apple auch passendes Werkzeug parat – von Qualitätsschraubendrehern bis zu besonderer Hardware, mit der man den Bildschirm öffnen kann oder den Akku wieder korrekt einsetzt. Teurere Produkte beziehungsweise ganze Sets lassen sich von Apple auch mieten, falls man die Reparaturen nicht öfter ausführen möchte. Apple hat den Reparatur-Store so gestaltet, dass man Werkzeug stets neben den Ersatzteilen findet, was das Angebot sehr übersichtlich macht.
Reparaturhandbücher genau durchlesen
Von zentraler Bedeutung bei der Reparatur sind die Handbücher, die Apple für alle im SSRP reparierbaren Produkte im Web publiziert hat. Auch für das iPhone 16e liegt ein solches nun vor. Es ist bereits in deutscher Sprache verfügbar und erläutert (weitgehend) leicht verständlich, wie vorzugehen ist. Dennoch sollte man zuvor schon erste Erfahrungen mit der Reparatur elektronischer Geräte haben. Interessant an den Reparaturhandbüchern ist auch, dass sie bei der Diagnose von Problemen helfen. Sie helfen zudem dabei, ein Verständnis für den Aufbau der Geräte zu erhalten.
Bevor man nun aber gleich die Kreditkarte zückt, wenn man es mit einem defekten iPhone 16e zu tun bekommt, sollte man zunächst prüfen, ob es sich um ein selbst verschuldetes Problem oder einen Gewährleistungsfall handelt. Letzterer würde von Apple kostenlos erledigt. Hat man eine AppleCare+-Geräteversicherung abgeschlossen, sind Standardreparaturen gegen geringe Gebühren zu bekommen. Auch bei Akkuproblemen gibt sich Apple oft kulant, es lohnt sich also, erst einmal mit dem Service Kontakt aufzunehmen. Die Ersatzteilpreise sind nämlich keineswegs ohne. So kostet ein einzelnes Display samt Schrauben allein schon 269 Euro. Immerhin gibt es eine Gutschrift von 13,45 Euro, wenn man den defekten Screen einschickt.
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(bsc)