Siemens will Handy-Geschäft binnen 18 Monaten sanieren
Siemens will neben einer Verbesserung der Software-Architektur auch eine bessere regionale Präsenz sowie einen geänderten Produktmix mit mehr höherpreisigen Handys erreichen.
Der Elektro-Konzern Siemens will sein Handy-Geschäft innerhalb der nächsten 18 Monate sanieren. So lange werde es etwa dauern, bis die einzelnen Maßnahmen griffen, sagte der designierte Chef des neuen Siemens-Bereiches Communications, Lothar Pauly, laut dpa. Dazu gehöre neben einer Verbesserung der Software-Architektur auch eine bessere regionale Präsenz sowie ein geänderter Produktmix mit mehr höherpreisigen Handys.
Siemens hatte die Zusammenlegung der Festnetz- und Mobilfunksparte beschlossen, um von den konvergierenden Netzen stärker profitieren zu können. Im vergangenen Quartal des Geschäftsjahrs hatte Siemens die Verluste im Handy-Geschäft ausgeweitet. Nach den jüngsten Zahlen von Marktforschern hat Siemens zudem bei den Handy-Marktanteilen weiter verloren. Der deutsche Konzern büßte weltweit 1,7 Prozentpunkte im zweiten Quartal ein und landete hinter Samsung auf dem vierten Platz -- gleichauf mit Sony Ericsson. (jk)