Sammelklage wegen überhöhter Windows-Preise in New Mexico beigelegt

Microsoft ist um einen weiteren juristischen Streitfall ärmer.

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Von
  • Jürgen Kuri

Microsoft ist um einen weiteren juristischen Streitfall ärmer: Wie die Firma bekannt gab, wurde die Auseinandersetzung um angeblich überteuert verkaufte Microsoft-Software auch in New Mexico beigelegt. Wie in anderen amerikanischen Bundesstaaten lief in New Mexico eine Sammelklage, die Microsoft beschuldigte, gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen zu haben.

Diese Klage konnte Microsoft nun mit der Verpflichtung beilegen, Gutscheine im Wert von insgesamt maximal 31,5 Millionen Dollar auszugeben. Diese Gutscheine können von den an der Sammelklage Beteiligten bezogen und zum Kauf von Hard- oder Software beliebiger Hersteller benutzt werden. Für den wahrscheinlich eintretenden Fall, dass nicht die gesamte Summe abgerufen wird, verpflichtete sich Microsoft, die Hälfte der Differenz zur Maximalsumme in Form von Gutscheinen an die öffentlichen Schulen in New Mexico auszuschütten, in denen 50% der Kinder staatliche Unterstützungen erhalten.

"Wir sind sehr davon angetan, den ärmsten Schulen zu helfen, die Hard- und Software zu erwerben, die sie brauchen. Die Einigung erlaubt es, dass wir uns auf die Zukunft konzentrieren und großartige Software entwickeln. Sie vermeidet die Kosten und Unsicherheiten, die ein Prozess mit sich bringt", erklärte Microsoft-Justiziar Brad Smith. Wie bei den anderen Sammelklagen wird auch die Einigung in New Mexico von Industrievertretern der Hard- und Softwarebranche (CCIA und SIIA) kritisiert, weil die genannte Summe nicht ausreichend sei, den fairen Wettbewerb wieder in die Wege zu leiten. (jk)