WhatsApp arbeitet an zentraler Anlaufstelle für geteilte Medien

WhatsApp bereitet für die Webversion eine zentrale Anlaufstelle für alle geteilten Medien vor.

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WhatsApp-App-Logo auf Handy

(Bild: BigTunaOnline/Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

WhatsApp entwickelt einen neuen Medien-Hub für den Web-Client, berichtet WABeta-Info. In diesem sollen künftig alle geteilten Inhalte wie Bilder, Videos, GIFs, Dokumente und Links jedes Chats zentral gesammelt und bequemer gefunden werden.

Laut der Quelle soll die noch in der Entwicklung befindliche Funktion das Durchsuchen von Inhalten in der Webansicht erleichtern, indem sie Nutzern helfen soll, geteilte Medien schnell zu finden, ohne jede einzelne Unterhaltung öffnen zu müssen. Zudem soll der Medien-Hub die Speicherverwaltung vereinfachen, da in der Übersicht auch die Größe von Multimediadateien angezeigt werden soll. Auf diese Weise können große Dateien, die viel Speicher verbrauchen, einfacher identifiziert und gegebenenfalls gelöscht werden.

Für Dokumente und Links werden in der Übersicht zusätzliche kontextbezogene Details wie der Name des Kontakts, der die Datei oder den Link verschickt hat, und das Datum, an dem der Inhalt gesendet wurde, hervorgehoben. Überdies soll der neue Bereich auch eine Schaltfläche zur Mehrfachauswahl erhalten, mit der Nutzer mehrere Dateien auf einmal zum Weiterleiten, Löschen oder Herunterladen auswählen können.

Laut WABeta-Info soll eine solche Funktion auch Bestandteil der mobilen App werden. Derzeit verfügt sie über einen ähnlichen Hub, der aber weniger funktional und tiefer in den Einstellungen verborgen ist. Die Funktion ist unter Whatsapp-Einstellungen > "Speicher und Daten" > "Speicher verwalten" versteckt. Die Ansicht zeigt jedoch unter anderem an, wie viel die App an Speicher verbraucht und hebt Dateien hervor, die größer als 5 MByte sind.

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Unklar ist, wann WhatsApp den Medien-Hub in die App integriert. Bevor sie in die stabile Version einfließt, dürfte sie zunächst im Beta-Programm landen. Möglicherweise liefert das Unternehmen noch vor diesem praktischen Feature die lang erwartete iPad-App aus.

(afl)