YouTube und WhatsApp: Diese iPhones dürfen bald nicht mehr mitmachen
Mit den jüngsten Updates ihrer iOS-Apps werfen YouTube und WhatsApp eine Reihe älterer Apple-Handys aus dem Support, die sehr lange unterstützt worden sind.
Icons von YouTube und WhatsApp.
(Bild: YouTube / WhatsApp / Mac & i)
Meta und Google haben eine Reihe von älteren iPhones aus dem Support für zwei ihrer beliebtesten Apps genommen. Die aktuellen Versionen von WhatsApp (25.16.81) und YouTube (20.22.1) für iOS bedingen nun bestimmte Betriebssystemversionen, die es für diese Geräte nicht mehr gibt.
WhatsApp: iPhones dürfen bis zu zehn Jahre alt sein
Beim Messenger WhatsApp wird nun mindestens iOS 15.1 vorausgesetzt (aktuell ist iOS 18.5). Damit kann man die Anwendung in aktueller Version nicht mehr auf iPhone 6, 6 Plus sowie 5s installieren, frühere Geräte waren sowieso außen vor. Das heißt: Besitzer dieser iPhones können WhatsApp nur noch über das Web-Interface unter web.whatsapp.com nutzen, wobei es auch hier zu Einschränkungen kommen kann, sofern die alte Safari-Version eines Tages nicht mehr unterstützt wird. Die Nutzererfahrung ist zudem deutlich schlechter.
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iPhone 6 und 6 Plus kamen 2014 auf den Markt, das iPhone 5s im Jahr 2013. Es handelt sich also um sehr alte Geräte. Dennoch gibt es noch einige User, die sie einsetzen, auch wenn Apple längst keine Sicherheitsupdates mehr anbietet. Auch beim iPad ist iPadOS 15.1 Voraussetzung für WhatsApp. Meta hat nach langer Wartezeit kürzlich erstmals eine Tablet-Version des Messengers vorgestellt. Wer von einem alten iPhone oder iPad auf ein neues Modell wechseln will, kann die WhatsApp-Backup-Funktion nutzen, um keine Chats zu verlieren.
YouTube: Google noch etwas strenger
Die YouTube-App hat noch höhere Voraussetzungen als WhatsApp. Hier ist künftig ein Gerät mit iOS 16 notwendig, iOS 15 fällt komplett aus dem Support. Das heißt: iPhone 6s, 6s Plus, 7 und 7 Plus sind raus. Die Modelle sind 2015 und 2016 erschienen. Schließlich ist auch die erste Generation des iPhone SE betroffen, da dieses sich ebenfalls nicht mehr auf iOS 16 versteht. Dieses Modell kam 2015 auf den Markt.
Auch bei diesen Geräten gilt, dass man YouTube weiter im Browser nutzen kann; auch hier allerdings ohne Gewähr, da Apple keine Updates mehr liefert und Google eines Tages neuere Safari-Features einsetzen könnte. Neben iPhone-Usern sind auch iPad-Nutzer betroffen: iPad Air 2 (2014) und iPad mini 4 (2015) sind bei YouTube raus. Das Gleiche gilt für den iPod touch der siebten Generation.
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(bsc)