iPads wichtiger für Apple als gedacht – Mac überholt?

Eine US-Marktanalyse zeigt, dass die Apple-Tablets sich offenbar bei Nutzern stärker durchsetzen als Macs – gleich hinter dem iPhone.

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Nutzerin mit iPad

Nutzerin mit iPad: Bedeutung für Apple wird unterschätzt.

(Bild: Shutterstock.com/pixinoo)

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Bislang galt bei Apple: zuerst das iPhone, dann lange nichts, dann der Mac. In Sachen Umsatz ist das auch noch so: So erreichte das iPhone im letzten Apple-Finanzquartal von Januar bis März Verkaufserlöse in Höhe von 46,8 Milliarden US-Dollar, während der Mac 7,9 Milliarden erreichte. Das iPad lag mit 6,4 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz bei den zentralen Hardware-Produkten (Wearables, Home und Zubehör erreichten zusammen 7,5 Milliarden). Einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) zufolge werden die Tablets für Apple allerdings immer wichtiger: Direkt nach dem iPhone interessieren sich immer mehr Nutzer fürs iPad – zumindest in Apples wichtigstem Markt.

Der aktuellen CIRP-Quartalsumfrage unter Apple-Nutzern in den USA zufolge ist die iPad-Durchdringung deutlich höher, als allgemein bekannt ist. Dort war wie erwartet das iPhone mit 94 Prozent zuletzt das am häufigsten in einem "Apple-Haushalt" vorhandene Produkt. Doch gleich dahinter lag das iPad mit 78 Prozent. Der Mac landete mit 36 Prozent auf dem dritten Platz. Da der Durchschnittspreis bei den Tablets unter dem beim Mac liegt, erklärt sich auch der Umsatzunterschied. Apple macht schon seit Jahren keine Angaben mehr über verkaufte Stückzahlen.

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Auch interessant: 74 Prozent der Apple-Kunden hatten sowohl ein iPhone als auch ein iPad, also nur 4 Prozent weniger als alle iPad-Besitzer zusammen. iPhone, iPad und Mac sind hingegen nur bei 30 Prozent der befragten Apple-Kunden vorhanden. Das Ergebnis zeigt: Apple trifft mit dem iPad tatsächlich einen Nerv und hat beim Mac trotz aktueller Umsatzhochs noch viel Luft nach oben.

Apple hatte zuletzt den Nachfolger von iPadOS 18 angekündigt. iPadOS 26 (neues Versionsnummernschema) kommt im Herbst und wird zahlreiche neue Features liefern. Dazu zählt ein verbessertes Dateimanagement und insbesondere die Möglichkeit, reguläre Fenster auf dem Tablet zu verwenden. Weiterhin wurde das Multitasking verbessert, endlich sind reguläre Hintergrundprozesse möglich.

Die Produktpalette beim iPad bleibt unterdessen groß bis verwirrend: Neben dem Einsteiger-iPad ohne weitere Produktbezeichnung gibt es weiterhin noch das iPad Air, das iPad Pro sowie das iPad mini. Apple wird iPadOS 26 für viele auch ältere Modelle anbieten, wobei es hierbei zu Einschränkungen kommen kann.

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(bsc)