Bremen will Jugendliche besser gegen Internet-Kriminalität schützen

Bremens Innensenator Thomas Röwekamp (CDU) will mit Hilfe des Internets Kinder und Jugendliche besser gegen sexuellen Missbrauch schützen.

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Bremens Innensenator Thomas Röwekamp (CDU) will mit Hilfe des Internets Kinder und Jugendliche besser gegen sexuellen Missbrauch schützen. Bei der Innenministerkonferenz an diesem Mittwoch und Donnerstag in Kiel möchte er sich deshalb für eine bessere Aufklärung unter anderem über die Gefahr des Anbahnens sexueller Kontakte mit Minderjährigen über so genannte Chatrooms stark machen. Die öffentliche Aufmerksamkeit für dieses Thema müsse geschärft werden, sagte er der dpa in Bremen.

"Der Staat allein kann dieses Problem nicht in den Griff bekommen", meinte Röwekamp. "Wir wollen bei Eltern, Lehrern, Jugendlichen und Kindern die Sensibilität für die latent im Internet vorhandenen Gefahren wecken." Dabei gehe es nicht darum, die Technik des Internets zu verteufeln.

Nach den Vorstellungen von Röwekamp soll auch überprüft werden, ob das vorhandene rechtliche Instrumentarium ausreicht, um diese neue Form der Kriminalität erfolgreich zu bekämpfen. Es solle auch ermittelt werden, ob eine bessere europäische Zusammenarbeit erforderlich ist. Zudem will der Innensenator untersuchen lassen, inwieweit Anbieter von Internet-Dienstleistungen stärker in die Bekämpfung dieser Kriminalitätsform eingebunden werden können. (dpa) / (wst)