Chrome: Google unterstĂĽtzt diese macOS-Version bald nicht mehr

Mit Chrome 139 wird es keinen offiziellen Support für Macs mehr geben, auf denen ein fünf Jahre altes Betriebssystem läuft. Die Hintergründe.

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Chrome-Logo in Fehlfarben

Chrome-Logo in Fehlfarben: Macs bitte upgraden!

(Bild: Google / heise online / dmk)

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Nutzer des Google-Browsers Chrome auf dem Mac, die noch mit einer älteren macOS-Version arbeiten, können aktuelle Versionen künftig nicht mehr nutzen. Google hat den Support für macOS 11 alias Big Sur offiziell abgekündigt. Laut "Platform Status Update" kommt als neues "Feature" in Chrome 139 und später die Entfernung der Lauffähigkeit für dieses Betriebssystem. Nutzer müssen also mindestens macOS 12 laufen haben, um einen aktuellen – und vor allem regelmäßig um Sicherheitslücken bereinigten – Chrome-Browser auf dem Mac zu nutzen.

macOS 11 war im Juni 2020 angekündigt und im November 2020 ausgeliefert worden. Es brachte unter anderem einen neuen Look für die Oberfläche, das Kontrollzentrum vom iPhone und erstmals von Anfang an Unterstützung für Macs mit ARM-Chip, also Apple Silicon. macOS 12 alias Monterey, das nun demnächst für Chrome verlangt wird, erschien im darauffolgenden Jahr im Oktober 2021.

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Die aktuelle Chrome-Version unter macOS ist 138.0.7204.158. Mit der ersten Version von Chrome 139 ist Ende des Monats zu rechnen. Wer Chrome also weiterverwenden möchte, muss bis zu diesem Termin auf macOS 12 aktualisiert haben. Ansonsten besteht dann nur noch die Möglichkeit, Apples integrierten Safari-Browser (der in macOS 12 aber auch veraltet ist) oder alternative Werkzeuge wie Firefox einzusetzen. Firefox 140, die aktuelle Version des von Mozilla hergestellten Browsers, läuft bereits ab macOS 10.15 alias Catalina (von 2019).

Wer Browser auf Basis der Google-Engine Chromium (beispielsweise Brave oder Arc) verwendet, ist vom Supportende für macOS 11 ebenfalls betroffen, denn Chromium hält sich ebenfalls an Googles Unterstützungsschema. macOS 11 läuft auf einigen Maschinen, auf denen macOS 12 nicht mehr läuft. Das sind iMac, MacBook Pro und MacBook Air – hier fallen unter macOS 12 beim iMac Modelle von 2014 heraus, beim MacBook Pro und Air Modelle von 2013.

Grundsätzlich sollte man auf seinem Mac möglichst aktuelle Betriebssysteme laufen lassen, denn nur diese erhalten alle von Apple verfügbar gemachten Sicherheitspatches. So enthält macOS 11 zahlreiche längst geschlossene Lücken. Wie Sie macOS 15, die aktuelle Version, auch auf (manchen) älteren Macs installieren können, lesen Sie in einem eigenen heise+-Beitrag.

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(bsc)