macOS 15.7 kommt offenbar schnell
Entwickler haben kurzzeitig Zugriff auf einen Release Candidate von macOS 15.7 erhalten. Dabei ist macOS 15.6 noch ganz frisch.
macOS 15, hier mit dem neuen Fenstermanagement, das Apple im letzten Jahr eingefĂĽhrt hat.
(Bild: Apple)
Apple hat Entwicklern, die Teilnehmer des Developer-Beta-Programms des Herstellers sind, in dieser Woche zwischenzeitlich eine Release-Candidate-Version (RC) von macOS 15.7 bereitgestellt. Das ist ungewöhnlich, da macOS 15.6 erst am 29. Juli veröffentlicht worden war und es keine Betaphase von macOS 15.7 gegeben hatte. Normalerweise dauert diese mindestens mehrere Wochen (wenn nicht Monate), bevor dann der RC und schließlich die Finalversion veröffentlicht werden.
Offenbar geht es um die Sicherheit
Weiterhin interessant: Auf Apples Developer-Website ist macOS 15.7 im Beta-Bereich aktuell nicht (mehr?) gelistet, stattdessen lassen sich dort nur die Betas von macOS 26, iOS 26 und Co. herunterladen, sowie die Finalversionen von macOS 15.6, iOS 18.6 und Co. als Restore-Image-Dateien. Das Apple-Blog 9to5Mac spekuliert, dass es sich bei macOS 15.7 um ein Backporting-Update handelt, das in macOS 26 (aktuell: Developer-Beta 5) bereits implementierte gestopfte Sicherheitslöcher auf die aktuelle macOS-Version holt.
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Neben macOS 15.7 ist auch macOS 14.8 als Release-Candidate-Version aufgetaucht. Die Beipackzettel von macOS 15.7 und macOS 14.8 sprechen für Security-Maßnahmen: Apple schreibt nur, dass das jeweilige Update "wichtige Sicherheitsfixes" enthalte und "für alle Nutzer empfohlen" wird – das übliche Sätzlein bei reinen Security-Updates.
"Backporting" statt Rapid Security Response
Wie schnell macOS 15.7 und macOS 14.8 veröffentlicht werden, ist unklar. Bei wichtigen Sicherheitsproblemen hätte Apple auch die Möglichkeit, sogenannte Rapid-Security-Response-Updates auszurollen, allerdings tut das der Konzern bislang nur extrem selten. Über RSRs ist es möglich, schneller zu reagieren als mit regulären Aktualisierungen, zudem sollten diese sich schneller installieren lassen, was in der Praxis allerdings nicht immer der Fall ist.
Aktuell wird damit gerechnet, dass es vor Erscheinen von macOS 26 nur noch ein Update – eben macOS 15.7 – geben wird. Allerdings dürfte dieses mehr als nur Sicherheitsfixes enthalten, da es dann das letzte "echte" Update für macOS Sequoia wäre. Mit Erscheinen von macOS 26 im September wird es dann nur noch sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen für die macOS-15-Reihe geben, wenn Apple sich an sein übliches Vorgehen hält.
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(bsc)