TÜV warnt vor zu leichten Warndreiecken

Einige Warndreicke sind eine Gefahrenquelle im Straßenverkehr. Wie der TÜV Rheinland in einem Test herausgefunden hat, können zu leichte Modelle auf die Straße geweht werden und für Unfälle sorgen.

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Von
  • tro

Hannover, 9. August 2010 – Längst nicht jedes im Handel erhältliche Warndreieck ist zum Absichern eines Pannenfahrzeugs oder einer Unfallstelle geeignet. Zu diesem Ergebnis ist der TÜV Rheinland gekommen, nachdem die Prüforganisation verschiedene Warndreiecke getestet hat.

Besonders die Standfestigkeit sei dabei ein großes Problem. Denn haben die Warndreiecke ein zu geringes Gewicht, stellen sie eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar. „Zu leichte Warndreiecke halten der Druck- oder Sogwelle eines vorbeifahrenden Lkws nicht stand“, erklärt Fabian Stahl, Experte für Lichttechnik beim TÜV Rheinland die Problematik. Werden leichte Warndreiecke dann auf die Fahrbahn geweht, könnten schwere Unfälle die Folge sein.

TÜV warnt vor zu leichten Warndreiecken (1 Bilder)

Kennen kein Halten mehr: Zu leichte Warndreiecke werden durch den Sog eines vorbeifahrenden Lkw oft weggeweht und stellen damit eine Gefahrenquelle dar, wie der TÜV Rheinland herausgefunden hat.

(Bild: TÜV Rheinland)

Aber nicht nur Gewicht und Stabilität sind entscheidend. So rät der TÜV Rheinland beim Kauf auch darauf achten, dass das Warndreieck zu jeder Tageszeit gleich gut von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt wird. Bei modernen Ausführungen sorge dafür am Tag ein fluoreszierendes Orange. Für gute Sichtbarkeit in der Dunkelheit seien hingegen rote Reflektorleisten unverzichtbar. (tro)