Skype will an die Börse
Der VoIP-Diensteanbieter plant nach der Übernahme durch ein Investorenkonsortium den Börsengang in den USA. An der Wall Street sollen Aktien im Gesamtwert von 100 Millionen US-Dollar in den Handel gebracht werden.
Die neuen Eigentümer von Skype wollen den VoIP-Diensteanbieter in den USA an die Börse bringen. Das Unternehmen erklärte in einer Eingabe vom Montag gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC die Absicht, Aktien im Wert von insgesamt 100 Millionen US-Dollar ausgeben zu wollen.
Mit dem Börsengang soll das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Einen Termin für das angestrebte Debüt an der Wall Street gibt es noch nicht. Auch über die Anzahl der auszugebenden Aktien und eine Preisspanne machte das Unternehmen noch keine Angaben.
Der von den Kazaa-Erfindern Janus Friis und Niklas Zennström im Jahr 2003 gegründete VoIP-Dienst war 2005 von eBay für über 2,5 Milliarden US-Dollar übernommen worden. Im vergangenen November stieß das Auktionshaus die VoIP-Tochter wieder ab und verkaufte die Mehrheit von Skype an ein Investorenkonsortium um die Beteiligungsgesellschaft Silver Lake Partners. (vbr)