Microsoft will Forschungsstandort in Europa stärken

Microsoft präsentierte in Brüssel ein gutes Dutzend Projekte aus seiner Grundlagenforschung.

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Eine Woche vor der ersten Anhörung im Berufungsverfahren gegen Strafe und Sanktionen, die die EU-Kommission Microsoft aufgebrummt hatte, präsentierte der Konzern in der altehrwürdigen Solvay-Bibliothek in Brüssel ein gutes Dutzend Projekte aus seiner Grundlagenforschung. Dazu gehörten etwa Projekte zur computergestützten biologischen Forschung, etwa einer Programmiersprache zur Modellierung biologischer Systeme, oder Forschung zur Mensch-Maschine-Interaktion.

Im Rahmen der Veranstaltung, zu der neben euopäischer Presse unter anderem auch Vertreter des EU-Parlaments geladen waren, wollte der Konzern, der unter anderem ein Labor in Cambridge betreibt mit seiner geballten Innovationskraft werben, um potenzielle Partner für EU-Forschungsprojekte zu gewinnen. Besonders für eingefleischte Skeptiker und Microsoft-Gegener dürfte dabei verblüffend gewesen sein, dass ein Schwerpunkt der Präsentationen auf der Unabhängigkeit, der Grundlagen-Orientierung und der großen akademischen Freiheit der Microsoft-Forschung lag.

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