Nano-Transporter verbessert
Wissenschaftler der Duke University und der University of Oxford haben ein Transportsystem entwickelt, mit dem DNA-StĂĽcke auf einer festgelegten Bahn von einer Station zu einer anderen gelangen.
Wissenschaftler der Duke University und der University of Oxford haben ein Transportsystem entwickelt, mit dem DNA-Stücke auf einer festgelegten Bahn von einer Station zu einer anderen gelangen. Zwar hatten der Nanochemiker Nadrian C. Seeman und seine Kollegen bereits im Juli erstmals einem DNA-Zweibeiner das Laufen gelehrt (Nano Letters Band 7, S. 1203). Weil der Antriebsmechanismus dieses DNA-Roboters allerdings eine Verdrängungsreaktion ist, entscheidet der Zufall mit darüber, wie schnell der Läufer sich in eine Richtung bewegt.
Hao Yan, John H. Reif und Andrew J. Turberfield stellen jetzt in der September-Ausgabe der Facheitschrift Angewandte Chemie (Band 37, S. 5014) eine verbesserte Methode vor: Die DNA-Stücke binden vorhersehbar an definierte Zielstrukturen. Die einzelnen Komponenten des Nano-Fließbandes sind ein doppelsträngiges DNA-Rückgrat, an das drei bewegliche, doppelsträngige DNA-Arme gebunden sind, die nacheinander angeordnet sind, und ein Transporter, der auch aus einem DNA-Doppelstrang besteht. Das ganze System arbeitet völlig autonom, wenn ATP (Adenosintriphosphat) als Treibstoff zugegeben wird.
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