GDC: Bruce Shelley plädiert für Innovation und gute Ideen
Imitation sei ein Desaster, betonte Bruce Shelley, der jungen Entwicklern auf der GDC in Köln einige Ratschläge gab.
(Bild: c't)
Spieldesigner-Legende Bruce Shelley, der unter anderem für das 1998 erschienene Echtzeitstrategiespiel Age of Empires verantwortlich war, plädierte während der Game Developers Conference in Köln in einer Präsentation an Spieleentwickler, sich mit ihren Ideen von der Konkurrenz abzuheben oder zumindest Dinge besser zu machen. Keiner brauche Klone eines schon bekannten Spiels: "Niemand kauft das gleiche Spiel zweimal", erklärte Shelley.
Daher sei es umso wichtiger, sich vorab ein klares Spielkonzept zu überlegen und es wie Schriftsteller kurz in einem Absatz festzuhalten. Age of Empires sei unter anderem deshalb so erfolgreich gewesen, weil es sich zwar an bekannten Spielen wie Warcraft 2 und Civilization orientiert, aber nicht kopiert hat.
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Innovation ist das Wichtigste, Imitation ein Desaster, betonte Shelley. So sei Age of Empires das erste Spiel gewesen, bei dem man Geschichte in Echtzeit nachspielen konnte. Die Mischung von Age of Empires sei besonders wichtig gewesen, um sich von der Konkurrenz abzuheben, schließlich waren laut Shelley zur dieser Zeit 53 andere Echtzeitstrategiespiele in Entwicklung gewesen. Innovative Ideen, klare Konzepte und konstante Ingame-Belohnungssysteme für den Spieler sind laut Shelley wichtige Bausteine, um finanziell erfolgreiche Spiele zu entwickeln, die einer Vielzahl von Menschen anhaltende Freude bereiten. (mfi)