Raspi-Hersteller verkauft jetzt auch eine 1-TByte-SSD
Die Raspberry Pi Plc. verdoppelt die Kapazität ihrer 30 mm kurzen Mini-SSD. Das 1-TByte-Modell ist für knapp 80 Euro erhältlich.
(Bild: Denny Gille / heise medien)
Die offizielle Raspberry Pi SSD ist inzwischen auch mit einer Kapazität von einem Terabyte erhältlich. Es ist die dritte Variante des Raspi-Herstellers – die Versionen mit 256 und 512 GByte sind schon seit dem vergangenen Herbst verfügbar.
Das M.2-Kärtchen ist weiterhin 30 mm kurz, womit sie auch in die meisten Handheld-PCs wie das Steam Deck passt. Das Unternehmen bleibt beim PCI-Express-3.0-Interface mit vier Lanes, wobei im Raspberry Pi 5 selbst aufgrund der Prozessoranbindung nur eine Lane nutzbar ist.
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Auf dem Papier etwas schneller
Erneut sind im Datenblatt performanceseitig ausschließlich die Input/Output Operations per Second (IOPS) auf zufällige Adressen vermerkt: Die Raspberry Pi Plc. verspricht jetzt lesend 90.000 statt 50.000 IOPS, schreibend bleibt es bei ebenfalls 90.000 IOPS.
Dabei handelt es sich um eine Mindestangabe, die jede Raspi-SSD schaffen muss. Verschiedene Hersteller bauen die SSDs für die Raspberry Pi Plc., darunter Samsung aus Südkorea und Biwin aus China. Auf den SSDs können sich auch schnellere Speicherbausteine und Controller befinden. Unser 512-GByte-Testmuster etwa verwendete Samsung-Chips und kam auf bis zu 180.000 IOPS. Sequenziell waren bis zu zwei Gigabyte pro Sekunde drin.
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Bereits verfĂĽgbar
Das 1-TByte-Modell hat eine Preisempfehlung von 70 US-Dollar. Inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer (in US-Preisen nicht enthalten) entspricht das gut 70 Euro. Mit Berrybase listet ein offizieller deutscher Raspi-Vertriebspartner die SSD. Wer das Modell mit einem Raspberry Pi 5 betreiben möchte, benötigt noch eine Adapterplatine (HAT) – ein Bundle ist bislang nicht erhältlich.
Das herstellerübergreifende Angebot von 30-mm-SSDs ist weiterhin überschaubar. Aktuell gibt es 40 Modelle mit mindestens einem Terabyte Kapazität. Die Raspi-SSD gehört zu den günstigeren, aber auch langsameren Angeboten. Für Firmenkunden charmant: Die Raspberry Pi Plc. verspricht, dass alle Raspi-SSDs bis mindestens 2032 verfügbar bleiben.
(mma)