Microsoft will mit Preissenkung SAP Marktanteile abringen

"Weil Wettbewerber wie SAP zum Teil mit extremen Preisnachlässen agieren, werden wir die Preisempfehlung für Microsoft Axapta um 12 Prozent senken", sagte heute der Geschäftsführer von Microsoft Deutschland.

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  • dpa

Microsoft will mit einer Preissenkung seine Stellung im oberen Segment für Unternehmenssoftware verstärken. "Weil Wettbewerber wie SAP zum Teil mit extremen Preisnachlässen agieren, werden wir die Preisempfehlung für Microsoft Axapta um 12 Prozent senken", sagte der Geschäftsführer von Microsoft Deutschland, Jürgen F. Gallmann, heute in München. Er kündigte an, die Microsoft Business Solutions würden bis Ende Juni 2005 in Deutschland um 30 Prozent wachsen. Absolute Zahlen wollte er nicht nennen. Für den Server-Bereich plant Microsoft mit einem Umsatzwachstum von mehr als 12 Prozent, während es bei der Software für Clients darum gehe, die starke Marktposition zu verteidigen.

Mitte 2002 hatte Microsoft nach der Übernahme des dänischen Softwarehauses Navision und dem Aufkauf des US-Anbieters Great Plains im Jahr 2000 seine Aktivitäten in der eigenen Sparte Microsoft Business Solutions (MSB) zusammengefasst. Axapta wurde ursprünglich von Navision entwickelt und bedient das obere Segment, in dem vor allem SAP aktiv ist. Mit anderen MBS-Produkten konkurriert Microsoft eher gegen mittelständische Softwareanbieter wie die britische Sage Group. (dpa) / (anw)