500 IBM-Mitarbeiter unterschreiben Auflösungsverträge

IBM ist nach Informationen des Magazins WirtschaftsWoche bei der Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland vorangekommen.

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Von
  • Torge Löding

IBM ist nach Informationen des Magazins WirtschaftsWoche bei der Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland vorangekommen. An den Standorten in Hannover und Schweinfurt, die beide geschlossen werden sollen, hätten bis Ende vergangener Woche rund 500 der 580 Beschäftigten Abfindungen akzeptiert und Auflösungsverträge unterschrieben, schreibt das in Düsseldorf erscheinende Magazin in seiner neuesten Ausgabe unter Berufung auf Arbeitnehmerkreise. Die Unternehmenszentrale in Stuttgart bestätigte, dass alle Maßnahmen im laufenden Quartal abgeschlossen sein sollen, heißt es in dem Bericht.

Zu den Zahlen nahm IBM keine Stellung. "Aber in Hannover und Schweinfurt hat bereits die große Mehrheit der Mitarbeiter das Abfindungsangebot angenommen", sagte eine IBM-Sprecherin. IBM Deutschland will laut WiWo bis Jahresmitte deutschlandweit weitere 700 Arbeitsplätze über freiwillige Abfindungsangebote abbauen. Wie aus dem Unternehmen verlautet, soll die Mitarbeiterzahl auch durch den Verkauf von kleineren Unternehmenseinheiten reduziert werden. In einem ersten Schritt peilt IBM Deutschland den Abbau von 300 Stellen an, sodass in Deutschland insgesamt rund 1600 von 25.000 Jobs wegfallen, schreibt das Magazin. (tol)