Japaner stehen Schlange für Nintendo DS Lite

Die verbesserte Version Nintendo DS Lite hat hellere Displays und ein schlankeres Gehäuse als die Original-Taschenkonsole.

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Nintendo verkauft ab dem heutigen Donnerstag eine verbesserte Version der Zweischirmkonsole DS in Japan. Vor den Elektronikläden in Tokio bildeten sich bereits vor Öffnung der Geschäfte lange Schlangen mit hunderten von Kunden. Innerhalb kürzester Zeit war die Nintendo DS Lite ausverkauft. Nach Angaben des Online-Händlers Lik-Sang konnte Nintendo lediglich 93.000 Geräte zum Start ausliefern. Ursprünglich waren 280.000 geplant. Bis zum Monatsende verspricht Nintendo jedoch 450.000 Konsolen für den japanischen Markt. In den vergangenen Wochen war bereits die Original-Konsole in Japan wegen Lieferschwierigkeiten nur schwer zu bekommen.

Der Nintendo DS Lite hat – ähnlich wie der Gameboy micro – zwei deutlich hellere TFT-Displays als der Vorgänger. Das Gehäuse wurde verschlankt und lehnt sich stärker an Design-Konzepten an, wie man sie von Apple kennt. Derzeit ist das Gerät nur in Weiß lieferbar, ab dem 11. März sollen die Farben Dunkel- und Hellblau folgen.

Intern hat sich beim Nintendo DS Lite nichts geändert, Prozessor und Firmware sind gleich geblieben. Die neue Version kann nach wie vor Gameboy-Advance-Titel abspielen, die Module stehen allerdings etwas aus dem Gehäuse hervor. Wenn kein GBA-Modul im Schacht steckt, deckt eine Klappe die Öffnung ab. Die Tasten wurden etwas überarbeitet und sollen ein knackigeres Druckgefühl geben.

Die Konsole soll ebenfalls in den USA und Europa auf den Markt kommen. Einen genauen Starttermin hat Nintendo bisher allerdings nicht genannt. Wer das Gerät über Importhändler beziehen will, muss sich auf eine längere Wartezeit einstellen. Der Preis liegt bei rund 142 Euro. Für das japanische 110-Volt-Netzteil benötigt man zusätzlich einen Spannungskonverter. (hag)