Startschuss fĂĽr Bundeswettbewerb Informatik
Mit einem bundesweiten Programmierwettbewerb soll zum 29. Mal der Informatik-Nachwuchs gefördert werden. Mit einem speziellen Förderprogramm wollen die Veranstalter in diesem Jahr zudem gezielt mehr junge Frauen für Informatik ansprechen.
Der 29. Bundeswettbewerb Informatik hat begonnen. Der von der Gesellschaft für Informatik, dem Fraunhofer-Verbund Informations- und Kommunikationstechnik (IuK), dem Max-Planck-Institut für Informatik und dem Bundesforschungsministerium ausgerichtete Wettbewerb richtet sich an Schüler, Berufsschüler, Wehr- und Zivildienstleistende sowie Auszubildende, die nicht älter als 21 Jahre sind. Die Sieger erhalten Stipendien von der Studienstiftung des deutschen Volkes und attraktive Geldpreise. Außerdem erhalten die Teilnehmer der ersten beiden Runden Zugang zu "spannenden Informatik-Camps an führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen".
Die Anmeldefrist endet gleichzeitig zur Bearbeitungszeit für die erste Runde am 15. November. Mit einem speziellen Förderprogramm wollen die Veranstalter in diesem Jahr zudem gezielt mehr junge Frauen für Informatik ansprechen. Zu diesem Zweck stellen die Organisatoren den Teilnehmerinnen einen Coach zur Verfügung, der den jungen Informatikerinnen mit wertvollen Tipps zur Seite stehen soll.
Die Teilnahmebedingungen sowie die erforderlichen Unterlagen sind seit dem 1. September an Schulen mit Oberstufe und an Berufsschulen verschickt worden; sie sind aber auch online verfügbar. Der Wettbewerb läuft über ein Jahr und ist in drei Runden organisiert. Auch in diesem Jahr stehen in der ersten Runde wieder fünf Aufgaben auf dem Programm – unter anderem eine einfache Roboter-Simulation und ein Programm zur Erstellung von Computerkunst mit Hilfe der Regelsprache CFDG. (wst)