Mini-PC Bmax B6 Plus mit Restposten-CPU im Test
Mini-PCs aus China locken mit günstigen Preisen. Unser Test des Bmax B6 Plus offenbart exotische Hardware, krude Patches und Sicherheitsmängel. Eine Warnung.
Mini-PCs von chinesischen Herstellern und Händlern überfluten die Online-Marktplätze. Pseudo-Test-Webseiten bejubeln manche davon in ihren Bestenlisten als preiswerte Alternative zu Rechnern seriöser Hersteller und schauen anscheinend nicht immer genau hin. Wir haben den Bmax B6 Plus nach einem Leserhinweis bei Amazon gekauft und tiefer nachgeforscht.
Auf den ersten Blick handelt es sich bei dem Mini-PC für rund 220 Euro um ein attraktives Angebot. Zur Ausstattung gehören ein Core-i3-Prozessor, 12 GByte Arbeitsspeicher, eine NVMe-SSD mit 512 GByte Kapazität sowie WLAN, Gigabit-Ethernet und drei Display-Anschlüsse. Zudem ist im Kracherpreis Windows 11 Pro enthalten, das im Einzelverkauf 150 Euro kostet.
Der 3,6 Zentimeter flache Winzling ist nach dem Einschalten kaum zu hören. Der eingelötete Dual-Core-Prozessor ist keine Rakete, aber schnell genug zum Websurfen und für einfache Office-Aufgaben wie Mails schreiben und Tabellenkalkulation. Im BIOS-Setup und in den Windows-Einstellungen stießen wir jedoch auf erste Ungereimtheiten. So ließ sich zum Beispiel Windows 11 25H2 nicht installieren.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Mini-PC Bmax B6 Plus mit Restposten-CPU im Test". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.