Probleme mit Update für HTC Desire in Österreich

Die Android-Smartphones waren teilweise nicht mehr brauchbar. Die Installation der originalen Firmware löst das Problem, dabei gehen jedoch sämtliche Einstellungen verloren.

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Das vor wenigen Tagen angelaufende Update für bei der Telekom erworbene HTC Desire sorgt nicht in allen Fällen für Begeisterung. Vor allem österreichische Nutzer mussten die Erfahrung machen, dass sie nach dem Update auf die Android-Version 2.2 ihr Smartphone nicht mehr verwenden konnten. Die Fehlermeldungen reichen von Verbindungsproblemen über nicht funktionsfähige Touchscreens bis hin zu spontanen Neustarts des Gerätes.

HTC hat das Update nach Angaben der deutschen Telekom-Pressestelle zetiweise zurückgezogen – die Probleme erklärte der Sprecher mit einer falschen Sprachversion, die in der Update-Datei eingebaut war. Auch für deutsche Telekom-Kunden war es damit nicht erhältlich, HTC hatte "das komplette Rollout angehalten". Die nun verfügbare Version soll fehlerfrei sein.

Von den Update-Probleme betroffene Kunden von T-Mobile.at können ihr Gerät zum Service geben oder die auf dem österreichischen Server verfügbare originale 2.1-er Version des Desire per Windows-PC einspielen – damit gehen jedoch sämtliche Einstellungen des Gerätes verloren. Eine detaillierte Anleitung zum Einspielen der Firmware ist in der ZIP-Datei enthalten; das Update auf Android 2.2 erhalten die Kunden erneut via Luftschnittstelle (OTA, Over The Air).

(ll)