Konkurrenz für Microsofts Portable Media Center
Der MP3-Player-Spezialist Iriver hat, kurz nachdem Microsoft die Verfügbarkeit der Portable Media Center ankündigte, die Markteinführung seines Linux-basierten Portable Media Player bekannt gegeben.
Der MP3-Player-Spezialist iriver hat, kurz nachdem Microsoft die Markteinführung der Windows XP Media Center Edition 2005 und der Portable Media Center (PMC) ankündigte, die Markteinführung seines Linux-basierten Portable Media Player (PMP) bekannt gegeben.
iriver hatte den Portable Media Player (PMP) bereits auf der diesjährigen CeBIT präsentiert und wollte das Gerät bereits vor einem halben Jahr auf den Markt bringen. Das unter Linux laufende Gerät kommt in einer 20-GByte-Version (PMP120: 549 Euro) und einer 40-GByte-Variante (PMP140: 649 Euro) auf den Markt.
Im Unterschied zum Portable Media Center soll der PMP neben MP3-, WMA-, ASF- sowie WAV DivX/XviD und MPEG-4 auf dem integrierten 3,5-Zoll-Farbdisplay mit rund 260.000 Farben wiedergeben können. Dafür fehlt dem PMP die Unterstützung für Microsofts WMV-Format.
Ursprünglich hatte iriver für das dritte Quartal dieses Jahres sein eigenes auf der gleichen Hardware aufsetzendes Portable Media Center anbieten wollen. Da bei der offiziellen deutschen Vorstellung des PMC in Hamburg nur Creatives Zen Portable Media Center gezeigt wurde, liegt die Vermutung nahe, dass Hardware und PMC-Software nicht so recht harmonierten, sodass iriver doch Änderungen an der Hardware vornehmen muss. Auf Nachfrage von heise online hieß es jedoch, dass iriver seine PMC-Version sehr wohl noch auf den Markt bringen wolle. (vza)