1"-Festplatten-Prototyp mit 30 GByte
Durch den Einsatz von Perpendicular Recording können Mini-Festplatten auch mit hoher Speicherkapazität entwickelt werden.
Forschern der japanischen Tohoku Universiät ist es Medienberichten zufolge gelungen, eine Mini-Festplatte mit 30 GByte Speicherkapazität und einer Datendichte von 138 GBit pro Quadratzoll zu entwickeln. Die hohe Datendichte -- aktuelle 1"-Microdrives von Hitachi speichern beispielsweise nur 78 GBit pro Quadratzoll -- erreichten die Forscher durch den Einsatz von Perpendicular Recording. Anders als beim bisher verwendeten Longitudinal Recording werden die magnetischen Partikel auf der Scheibenoberfläche nicht horizontal, sondern vertikal ausgerichtet. So können mehr Bits untergebracht werden und die Speicherkapazität der Festplatte steigt.
Der Prototyp der 30-GByte-Platte entstand in Zusammenarbeit mit Hitachi und Toshiba, die beide bereits selbst an der Entwicklung von Festplatten mit Perpendicular Recording arbeiten. Bei Toshiba steht ein 1,8"-Laufwerk mit 80 GByte in den Startlöchern und Hitachi plant, Ende dieses Jahres Notebookplatten mit Perpendicular Recording auf den Markt zu bringen. Auch Seagate ist auf diesem Gebiet aktiv und hat bereits ein 2,5"-Laufwerk mit 160 GByte angekündigt. (boi)