Forscher-Trio erhält Wirtschafts-Nobelpreis
Die von der schwedischen Reichsbank gestiftete Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an zwei US-Ökonomen und einen britisch-zypriotischen Kollegen für ihre Forschungen zu Marktmechanismen zwischen Anbietern und Nachfragern.
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US-Forscher Peter Diamond (MIT) und Dale Mortensen (Northwestern University) sowie den britisch-zypriotischen Ökonomen Christopher Pissarides (London School of Economics and Political Science). Die drei Wissenschaftler werden für ihre Forschungen auf dem Gebiet der Marktmechanismen zwischen Anbietern und Nachfragern ausgezeichnet, teilte das Nobelpreis-Komitee am Montag in Stockholm mit.
Mit den von den drei Wissenschaftlern entwickelten Theorien zu Suchmärkten könnten etwa Probleme auf dem Arbeitsmarkt besser verstanden werden, heißt es in einer Mitteilung. Die Arbeit der Preisträger helfe bei der Erklärung von Marktphänomenen – etwa wenn eine hohe Arbeitslosigkeit bei gleichzeitig vielen unbesetzten Stellen vorliegt.
Der Wirtschafts-Nobelpreis geht nicht wie die in den anderen Kategorien (Medizin, Physik, Chemie, Literatur, Frieden) verliehenen Preise auf das Testament des 1896 gestorbenen Alfred Nobel zurück, sondern wurde erst 1968 von der schwedischen Nationalbank gestiftet. Die offiziell "Preis für Wirtschaftswissenschaften der Schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel" genannte Auszeichnung wird seit 1969 verliehen. (vbr)