Kreditkarten-Betrugsring: Hintergründe zum 300-Millionen-Euro-Schaden

Nach der Zerschlagung eines Cybercrime-Netzwerks erklären wir, wie die Täter genau vorgingen und was Verbraucher wissen und worauf sie achten sollten.

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(Bild: Oleksiy Mark/Shutterstock.com)

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Inhaltsverzeichnis

Ermittler haben in der Operation "Chargeback" wie bereits berichtet ein internationales Betrugsnetzwerk zerschlagen. An der Aktion beteiligt waren das Bundeskriminalamt (BKA), die Landeszentralstelle Cybercrime (LCZ) der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und Strafverfolgungsbehörden acht weiterer Länder. Die Täter sollen mit gestohlenen Kreditkartendaten etwa 300 Millionen Euro erbeutet haben.

Die Strafverfolger nahmen 18 Personen in Europa, den USA und Singapur fest. Darunter sollen sich auch ein Gründer sowie sechs ehemalige Angestellte von deutschen Zahlungsdiensten befinden. Insgesamt stehen 44 Personen unter Tatverdacht. Im Fokus der Ermittler und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) befinden sich laut eines "Spiegel"-Berichts (Paywall) auch die Zahlungsdienstleister Payone, Nexi Deutschland (ehemals Concardis) und Unzer (ehemals Heidelpay). Hinzu kommt die 2020 zusammengebrochene Wirecard.

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Wir erklären, wie der im großen Stil organisierte Betrug funktionierte und welche Rolle die Zahlungsdienstleister in dem Geflecht gespielt haben. Außerdem zeigen wir, weshalb Kartenzahlungen über die Dienstleister nicht betroffen waren und warum von dort keine Kartendaten abgeflossen sein dürften.

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