Forschungsprojekt untersucht Smartphone-Nutzung
Microsoft Research und UCLA haben eine Software entwickelt, die auf Handys mit Android und Windows Mobile Langzeitstatistiken generiert.
Eine Smartphone-Anwendung, die alles speichert, was der Gerätebesitzer tut, scheint zunächst wenig wünschenswert. Forscher bei Microsoft Research und am "Center for Embedded Network Sensing" der University of California, Los Angeles, die eine solche Software entwickelt haben, wissen aber genau, was sie tun: Sie wollen in großangelegten Studien erfahren, wie moderne Smartphones wirklich genutzt werden, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.
Das Projekt wird von dem Doktoranden Hossein Falaki geleitet. Die Software, die Datennutzung, Telefonieverhalten und Batterieverbrauch erfassen kann, läuft sowohl auf Windows-Mobile- als auch Google-Android-Smartphones. Letztere Variante kann zusätzlich speichern, welche Daten von einzelnen Anwendungen gesendet und empfangen wurden.
"Ein Hauptproblem bei Smartphones ist und bleibt die Batterielaufzeit", sagt Falaki, der sein Paper nächsten Monat auf der "Internet Measurement Conference" im australischen Melbourne vorstellen wird. Mehr als 2000 Tage lang wurden Informationen von 8 Windows-Mobile- und 35 Android-Nutzern gesammelt. "Wenn wir wissen, wie die Menschen ihre Telefone nutzen, können wir Geräte und Netze viel besser aufeinander abstimmen."
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(bsc)