11n-WLAN im Notebook aufrĂĽsten
Ich habe mir vor Kurzem ein Notebook mit WLAN nach IEEE 802.11n gekauft, das auf der Funkschnittstelle maximal 300 MBit/s brutto macht. Nun kündigen aber die ersten Hersteller WLAN-Router mit bis zu 450 MBit/s an, was mich sehr reizt, weil ich häufig Backups machen muss. Kann ich die vorhandene WLAN-Karte einfach austauschen?
Ich habe mir vor Kurzem ein Notebook mit WLAN nach IEEE 802.11n gekauft, das auf der Funkschnittstelle maximal 300 MBit/s brutto macht. Nun kündigen aber die ersten Hersteller WLAN-Router mit bis zu 450 MBit/s an, was mich sehr reizt, weil ich häufig Backups machen muss. Kann ich die vorhandene WLAN-Karte einfach austauschen?
Für 450-MBit/s-WLAN brauchen Sie zwingend drei WLAN-Antennen im Notebook. Manche Hersteller bauen die ab Werk auch bei Notebooks mit 300-MBit/s-Adaptern ein, obwohl die mit zwei Antennen auskommen würden – beispielsweise Dell bei der Latitude-Serie. Prüfen Sie also zunächst, ob im Einbaufach der WLAN-Karte drei Käbelchen ankommen, von denen eines nicht angeschlossen ist. Falls nein, müssen Sie sich mit dem vorhandenen Modul bescheiden, denn zum Einbau einer dritten Antenne in Eigeninitiative mögen wir Ihnen nicht raten.
Falls ja, können Sie den WLAN-Adapter ersetzen. Bei neueren Notebooks sind Mini-PCIe-Adapter (Minicards) in voller oder halber Baulänge üblich. Ein „halblanger“ Ersatz, der immer passt, ist Intels Centrino Ultimate-N 6300, mit dem wir ein Dell Latitude E6410 erfolgreich aufrüsteten. Das Modul war bei Redaktionsschluss bei wenigen Webshops, über eBay oder bei US-Versendern erhältlich.
Haben Sie eines ergattert, kann Ihnen nur noch eine BIOS-Sperre gegen fremde WLAN-Module in die Quere kommen. DafĂĽr sind etwa HP oder IBM/Lenovo berĂĽchtigt. Fragen Sie deshalb vorm Kauf Ihren Notebook-Hersteller, ob Ihr Modell gegen solche AufrĂĽstungen verriegelt ist. (ea)