Quantencomputing unter Druck: Was bleibt vom Quantenvorteil im KI-Zeitalter?

Quantencomputer sollten Netze optimieren und Moleküle simulieren. KI kann das schon heute – und wirft die Frage auf, wofür wir Quantenrechner noch brauchen.

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(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)

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Seit Jahren investieren Unternehmen und Staaten Milliarden in Quantencomputer. Was sie antreibt, ist die Hoffnung auf eine Maschine, die eines Tages die Leistung aller bisher dagewesenen Rechner in den Schatten stellt – mit Anwendungen von der Medizin bis zur Grundlagenforschung.

Trotzdem konnten Quantencomputer noch kein relevantes Problem schneller, präziser oder effizienter lösen als klassische Rechner. Schlimmer noch: Künstliche Intelligenz räumt in der Zwischenzeit auf herkömmlicher Hardware ab und demonstriert beeindruckende Ergebnisse in genau den Feldern, in denen eigentlich Quantencomputer glänzen sollten.

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  • Quantencomputer nutzen speziell designte Quantenalgorithmen, um Probleme zu lösen, während KI-Algorithmen auf herkömmlichen Rechnern laufen. Beide Herangehensweisen versprechen Vorteile .
  • Welche Methode sich besser eignet, hängt davon ab, ob eine Aufgabe eine exakte Lösung oder nur eine gute Näherung verlangt.
  • Hybride Ansätze kombinieren maschinelles Lernen auf klassischen Rechnern und Quantenalgorithmen, die unterschiedliche Teile eines Problems lösen.

Ist das nur eine Momentaufnahme oder hat der Quantencomputer, wie einige Kritiker andeuten, seine historische Chance bereits verpasst? Wir werfen einen Blick auf verschiedene Problemklassen und analysieren, welche davon tatsächlich von einem Quantencomputer profitieren – und bei welchen KI ausreicht.

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