Freiräume schaffen: So funktionieren Pomodoro & Co. für das Aufgabenmanagement
Durch geschickte Zeiteinteilung und bewährte Produktivitätsmethoden bringen Sie Struktur in den Arbeitsalltag. Das sorgt zugleich für wohltuende Freiräume.
(Bild: KI-generiert mit freepik von Madlen Grunert, Mac & i)
- Gudrun Wegener
Zügig arbeiten und dabei immer so viel wie möglich schaffen – dieser blinde Drang zur Selbstoptimierung hilft Ihnen nur wenig, wenn Sie die Abläufe in Ihrem Alltag hinterfragen. Stattdessen bietet Ihnen die bewusste Auseinandersetzung mit Ihren Kapazitäten und Aufgaben die Chance, Ihr kreatives Leben nachhaltig zu verändern. Denn nicht nur die beruflichen, sondern auch die persönlichen Aufgaben und Rollen haben großen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden.
- Durch kluge Zeitplanung und bewährte Methoden schaffen Sie Struktur und Freiräume.
- Nutzen Sie bewährte Strategien wie das Eisenhower-Prinzip.
- Pomodoro-Technik und SMART-Formel helfen beim Fokussieren.
- Kleine Tipps unterstützen dabei, Zeit zu sparen.
Sie werden nicht erfolgreich, wenn Sie möglichst viel arbeiten, sondern wenn Sie konsequent an den richtigen Bereichen arbeiten. Indem Sie erkennen, welche Aufgaben Sie Ihren Zielen näherbringen, können Sie die erforderlichen Anstrengungen besser einschätzen und aktiv Wünsche und Visionen umsetzen. Außerdem braucht Kreativität Luft und Muße, damit Sie neue Ideen entwickeln und ausprobieren können. Gönnen Sie sich Auszeiten vom effektiven Arbeiten und entscheiden Sie selbst, welche Techniken und Hilfsmittel zu Ihnen passen und Ihnen wirklich weiterhelfen. Das Ziel sollte immer sein, so viel Freiraum wie möglich für die Bereiche Ihres Lebens freizuhalten, die Ihnen wichtig sind und Ihnen Freude bereiten. Nur so können Sie kreativ sein und neue Ideen entwickeln.
Warum "Work-Life-Balance" ein überholter Mythos ist
Kennen Sie diese typische Situation? Sie sitzen zu Hause beim Essen, Ihr Arbeitstag ist vorbei und dann ertönt das wohlvertraute "Piep, piep" des Smartphones. Okay, eine Mitteilung ist eingegangen. Mal wieder. Doch statt die Nachricht einfach Nachricht sein zu lassen, nehmen Sie das Smartphone in die Hand. Es könnte ja wichtig sein. Wenn das mal passiert, ist es kein Problem. Wird es aber zu einem Dauerzustand, dann sieht die ganze Sache schnell anders aus. Denn eine klare Trennung von Arbeitszeit und Privatleben, wie es sie früher gab, existiert heute nicht mehr. Die Übergänge sind heutzutage oft fließend oder gar nicht mehr vorhanden. Projekte, an denen Sie gerade arbeiten, liegen in der Cloud und sind jederzeit erreichbar. Firmenmails werden ganz selbstverständlich auf das private Smartphone weitergeleitet.
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