Aktien, ETFs und Fonds: So investieren Anleger in Unternehmen der zweiten Reihe
Kleine und mittlere Unternehmen übertrafen an der Börse zuletzt viele große Konzerne. Anleger können davon profitieren – wenn sie die Besonderheiten beachten.
(Bild: Mike Bunjes / KI / heise medien)
Während die großen Konzerne – vor allem Big Tech aus den USA – die Schlagzeilen regelmäßig dominieren, fristen kleine und mittelgroße Unternehmen meist ein Schattendasein. Zu Unrecht, wenn man die Entwicklung der dazugehörigen Aktienkurse als Maßstab ansetzt. Denn die sogenannten Small und Mid Caps entwickelten sich im Jahr 2025 sowie zu Beginn des Jahres 2026 deutlich besser als einige Platzhirsche. Für Anleger kann es sich deshalb lohnen, sich mit den häufig unbekannteren Unternehmen zu beschäftigen – etwa dem deutschen Event-Spezialisten CTS Eventim.
Viele der größten Wachstumsphasen starteten in der Vergangenheit im Schatten der Large Caps – also jenen Unternehmen, die einen Börsenwert von 10 Milliarden US-Dollar und mehr haben. Einige Beispiele wie Netflix, Shopify und Spotify können vermutlich viele aufzählen. Doch dass O'Reilly Automotive, die Tractor Supply Company oder Old Dominion Freight Line seit Beginn des Jahrtausends um mehrere Zehntausend Prozent zugelegt haben, dürfte kaum jemand wissen. Der wichtigste Grund dafür: Small und Mid Caps werden in institutionellen Portfolios und Medien oft stiefmütterlich behandelt.
- Die Bezeichnungen mögen täuschen: Auch bei Small und Mid Caps handelt es sich in der Regel um Unternehmen, deren Börsenwert im Milliardenbereich liegt.
- Da kleine und mittlere Unternehmen seltener im Rampenlicht stehen, können Anleger häufig auf weniger Informationen als bei den großen Konzernen zurückgreifen.
- Wer in deutsche Small und Mid Caps investieren möchte, kann sich an am SDAX und MDAX orientieren – den beiden Leitindizes der Deutschen Börse.
Privatanlegern eröffnet das den Spielraum, Geld abseits der bekannten Titel zu investieren. Neben Einzeltiteln gibt es im Februar 2026 ein breites Angebot an ETFs und aktiven Fonds, die gezielt auf Nebenwerte setzen und sich in den vergangenen Jahren teils deutlich besser als die Standardindizes entwickelt haben. Dieser Artikel nennt entsprechende Produkte und die besonderen Risiken, die für Small und Mid Caps gelten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Aktien, ETFs und Fonds: So investieren Anleger in Unternehmen der zweiten Reihe". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.