Huawei Mate X7: Falt-Smartphone im Test

Vor allem beim Display merkt man Huawei die Erfahrung mit Foldables an, doch das wiegt die Nachteile des Mate X7 nicht auf.

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Huawei Mate X7

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Inhaltsverzeichnis

Wenn einem ein Smartphone zu klein ist, ein Tablet aber zu groß, kommt die Stunde der großen Foldables. Sie schlagen eine Brücke zwischen beiden Arten von Mobilgeräten, und das mittlerweile ohne große Kompromisse. Moderne Falt-Smartphones halten Staub und Wasser aus, sind geschlossen kaum größer als ein normales Smartphone, geöffnet durch das riesige Display aber sehkraftfreundlich zu mehr zu gebrauchen. Huawei, einer der Foldable-Pioniere, lässt nun das in China bereits verfügbare Mate X7 auch in Europa von der Leine, zum stolzen Preis von 2099 Euro.

Zunächst zum Elefanten im Raum: Wie alle aktuellen Huawei-Smartphones kommt auch das Mate X7 ohne Google-Apps, funkt nicht im 5G-Standard und hat keinen High-End Prozessor von Qualcomm oder Mediatek. Alles eine Folge des seit Jahren bestehenden US-Embargos gegen den Hersteller, das Huawei von vielen US-amerikanischen Produkten und Verfahren ausschließt. Was auf dem Heimatmarkt weniger ins Gewicht fällt, hängt den Huawei-Geräten in Deutschland und Europa wie ein Klotz am Bein: 5G und Google sind Käufern hier eben wichtig.

Rund um Smartphones

Selbst wenn manche das Fehlen von Google als Pluspunkt verbuchen: An die Stelle des Suchmaschinenriesen treten chinesische Anbieter mit vorinstallierten Diensten. Da haben viele Angst um ihre Daten, denn was die Firmen damit anstellen, ist nicht verlässlich zu ermitteln. Möchte man trotz Huawei-Hardware im Google-Kosmos bleiben, führt der Weg über die MicroG-Dienste, die Google-Dienste auf inoffiziellem Wege liefern, und den alternativen, aber sicherheitstechnisch nicht kuratierten App-Store Aurora. Beides ist in wenigen Minuten installiert und eingerichtet. Neben den Google-Apps gibt es im Aurora-Store auch nahezu alle anderen Apps, die Huaweis AppGallery nicht bietet. Das meiste funktioniert einwandfrei, hier und da machen jedoch die Updates Probleme oder eine App lässt sich erst im zweiten Versuch installieren. Die über Aurora installierte YouTube-App stürzte in unseren Tests stets nach höchstens einer Viertelstunde ab, der Videodienst an sich lief jedoch problemlos im Browser.

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