Galaxy S26 Ultra im Test: Samsungs Gratwanderung mit Privacy Display
Samsung schraubt nur behutsam an der Hardware seiner Top-Smartphones und setzt stattdessen voll auf die Software. Das neue Privacy Display hat einen Haken.
Das Ultra-Modell der Galaxy-S-Familie von Samsung ist für viele die erste Wahl unter den High-End-Smartphones – kein Wunder, ist es doch das edelste Smartphone des Android-Marktführers. Mit dem Galaxy S26 Ultra geht Samsung den seit einiger Zeit beschrittenen Weg der sanften Modellpflege weiter und wagt keinen radikalen Umbruch. Das Smartphone kostet ab 1449 Euro. Wer das Gerät günstiger erwerben möchte, findet derzeit das Galaxy S26 Ultra zum Bestpreis mit Telekom-Tarif, in der größten Speichervariante mit 1 TByte sind es gar 1949 Euro.
Am Design des Smartphones hat Samsung wenig verändert. Die Ecken sind etwas runder geworden, der Kamerahügel gleicht nun optisch stärker dem der Basismodelle der Galaxy-S-Serie. Das Ultra ist einwandfrei verarbeitet. Weiterhin hat der S Pen seinen Platz im Gehäuse, sein hinteres Ende ist leicht angeschrägt, um dem neuen Radius der Smartphone-Ecke zu folgen. Das bedeutet, dass man den Stift auch falsch herum ins Smartphone schieben kann, dann fügt er sich nicht ganz bündig in die Silhouette ein. Weitere Konsequenzen hat das aber nicht, man bekommt den S Pen so ebenso leicht rein und raus. Titan als Material hat Samsung wieder gestrichen, der Rahmen des S26 Ultra besteht ausschließlich aus günstigerem Aluminium.
Das 6,9 Zoll große OLED-Display des Galaxy S26 Ultra nimmt die komplette Front des Smartphones ein, nur ein schmaler Rahmen umzieht den Bildschirm. Der unterstützt eine Auflösung von 3120 × 1440 Pixel, voreingestellt ist jedoch ein niedrigerer Wert von 2340 × 1080 Bildpunkten. Eine spezielle Schicht, die Lichtreflexionen schluckt, überzieht das Schutzglas vom Typ Gorilla Glass Armor 2. Das Display strahlt hell mit 1466 cd/m2 im Regelbetrieb, die drei Vorgängermodelle haben mit knapp 1600 cd/m2 etwas höhere Werte erreicht. Entscheidend ist das im Alltag nicht, das 120-Hertz-Panel ist stets hell genug.
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