Wetterfotografie: Mit Nebel, Regen und Sturm zu starken Bildern

Mit Technik und Gestaltung lässt sich jedes Wetter kreativ nutzen. Regen, Sturm und Schnee verlangen Anpassung, eröffnen aber großes fotografisches Potenzial.

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Schwere Gewitterwolken wölben sich über einer weitläufigen, grünen Landschaft. Das dramatische Licht zeigt eindrucksvoll, wie Wetterstimmungen ein Motiv formen und selbst einfache Szenen in ausdrucksstarke Fotomomente verwandeln können., Alle Bilder: Ronny Behnert

Schwere Gewitterwolken wölben sich über einer weitläufigen, grünen Landschaft. Das dramatische Licht zeigt eindrucksvoll, wie Wetterstimmungen ein Motiv formen und selbst einfache Szenen in ausdrucksstarke Fotomomente verwandeln können.

(Bild: Alle Bilder: Ronny Behnert)

Lesezeit: 14 Min.
Von
  • Ronny Behnert
Inhaltsverzeichnis

Wenn der Nebel leise über eine Landschaft zieht, verwandelt er selbst vertraute Orte in geheimnisvolle Szenen. Formen lösen sich auf, Geräusche klingen gedämpft, und plötzlich zählt nur noch das, was sichtbar bleibt – eine Baumreihe, ein Turm oder ein schmaler Lichtstreifen. In solchen Momenten offenbart sich die Magie des Wetters: Es reduziert, formt und verändert unsere Wahrnehmung.

Viele Fotografen und Fotografinnen scheuen sich, bei Regen, Wind oder Schnee die Kamera aus der Tasche zu holen. Doch gerade dann, wenn das Licht unberechenbar wird und sich eine dichte Atmosphäre bildet, entstehen außergewöhnliche Bilder. Denn das Wetter ist kein Hindernis, sondern ein kreativer Partner. Es verleiht Szenen Emotionen, Tiefe und Charakter.

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Ronny Behnert

Seit 2007 beschäftigt sich Ronny Behnert intensiv mit Fotografie. Neben Auftragsarbeiten arbeitet der Landschafts- und Architekturfotograf intensiv an eigenen Projekten. Seine Bilder wurden bereits bei renommierten Fotowettbewerben wie den Sony World Photography Awards nominiert und ausgezeichnet.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie als ambitionierte Fotografinnen und Fotografen Wetterphänomene gezielt einsetzen können: von sanftem Nebel über stürmischen Wind bis hin zu grellem Sonnenlicht und harten Schatten. Neben gestalterischen Ideen geht es auch um die technischen Grundlagen: Belichtung, Weißabgleich, Ausrüstungsschutz und die Frage, wie sich mit verschiedenen Techniken – zum Beispiel Langzeitbelichtungen – die Bewegung und Stimmung des Wetters einfangen lässt.

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