Displaytrends von der CES
Bei großen Displays dominiert die LCD-Technik. Die Hersteller feilen an der Hintergrundbeleuchtung des Flüssigkristalls und sie spendieren den OLEDs neue Pixel.
(Bild: Florian Müssig / heise medien)
Aktuell dominieren zwei Techniken den Markt für Displays: die Flüssigkristallschirme aka LCDs, und die organischen Displays, kurz OLEDs. Letztere bieten das beste Bild, sind aber immer noch teuer und nicht in allen Größen und Formaten erhältlich. Die meisten Fernseher und Monitore nutzen deshalb weiterhin ein LC-Display, wobei die Hersteller die lange etablierte Technik weiter verbessern, insbesondere die Hintergrundbeleuchtung, das Backlight.
Je mehr Dioden im LCD-Backlight stecken, umso kleinere LED-Grüppchen, sogenannte Dimming-Zonen, kann man bilden, um Details im Bild gezielt auszuleuchten oder abzudunkeln. Der Vorteil besonders kleiner LEDs: Durch den geringeren Abstand zwischen Flüssigkristallschicht und Backlight streut das Licht der Dioden weniger und jede Zone beleuchtet eine kleinere Fläche. Das reduziert die sogenannten Halos um helle Objekte vor dunklem Hintergrund, etwa Sterne am Nachthimmel. Zwar gelingt den LCDs das nicht so gut wie den OLEDs, in denen jeder Bildpunkt selbst leuchtet. Doch mit 10.000 Dimmingzonen rückt die Bildqualität der LCDs den organischen Displays immer näher.
Mini, Mikro, RGB
Mini-LEDs sind größer als 0,1 Millimeter, die maximale Kantenlänge ist nicht genau definiert, aber über zwei Millimeter ist nicht mehr mini, also einfach LED. Unter die Mikro-LEDs fallen Leuchtdioden mit weniger als 100 Mikrometern respektive einem Zehntelmillimeter Kantenlänge. Das ist so klein wie ein Blütenpollen oder Zementstaub. Man kann sich vorstellen, wie schwierig es ist, mehrere Millionen solcher winzigen LEDs gleichmäßig auf einer großen Fläche zu verteilen und elektrisch zu verbinden. Deshalb gibt es echte LED-Displays bisher nur in größeren Diagonalen über 100 Zoll und die dafür genutzten Dioden sind größer als 100 Mikrometer.
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