Biwin Mini SSD im Test: Schneller Flash-Speicher im Kleinstformat
Biwin möchte mit der Mini SSD eine neue Bauform von SSDs etablieren. Sie ist nur wenig größer als eine MicroSD-Karte, aber deutlich schneller als diese.
Klein ist sie, die Mini SSD: Sie misst gerade einmal 17 × 15 mm, etwa anderthalb mal so viel wie eine MicroSD-Karte. Bei der Geschwindigkeit orientiert sie sich jedoch an den ersten M.2-SSDs mit PCIe 3.0: Rund 3,5 GByte/s soll die SSD in der Spitze beim Lesen schaffen, beim Schreiben etwas weniger.
Noch gibt es kein Gerät mit einem passenden Steckplatz im Handel. Biwin zeigte die SSD auf der Elektronikmesse CES im Januar mit einem Vorserienmodell des Gaming-Tablets OneXPlayer und gab der SSD dort auch einen Namen: CL100. Es sollen Versionen mit 512 GByte sowie 1 und 2 TByte erscheinen. Für den Test lieferte Biwin einen USB4-Reader mit.
Alle Kontakte der SSD liegen auf der Unterseite, damit erinnert sie an eine übliche SIM-Karte. Der Reader führt das Design fort: Die SSD passt in eine kleine Schublade, die man mit dem bekannten SIM-Karten-Werkzeug oder einer aufgebogenen Büroklammer aus dem Reader herausschiebt.
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