iPhone 18 Pro: Gerüchte-Hin- und Her um Dynamic Island
Apples iPhone-Front wird seit Jahren vom Dynamic-Island-Bereich beherrscht. Fehlübersetzte Gerüchte aus Asien sorgten zuletzt für Wirbel, ob sie verschwindet.
Dynamic Island, hier bei einem iPhone 14 Pro.
(Bild: Apple)
Kommen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bald ohne sogenannte Dynamic Island – oder ändert sich diese zumindest? Der Bildschirmbereich, hinter dem Face-ID-Gesichtserkennung und Selfie-Kamera stecken, startete einst mit Einkerbung, auch Notch genannt. Mit dem iPhone 14 Pro aus dem Jahr 2022 entschied sich Apple dann, daraus einen Systemteil zu machen: Der ovale Bereich dient zur durchaus cleveren Anzeige von App-Infos und Live-Aktivitäten. Seither schrumpfte die Dynamic Island von iPhone-Generation zu iPhone-Generation immer leicht, doch ganz abgeschafft wurde sie bislang nicht.
Umso spannender waren die jüngsten Gerüchte, die das behaupteten. Angeblich plane Apple, die Dynamic Island aufzugeben und stattdessen eine sogenannte Punchhole-Kamera zu verbauen, wie man sie aus dem Android-Bereich kennt: ein rundes Kameraloch, das nach links wandern sollte. Wie sich nun herausstellte, sind die Gerüchte jedoch fehlerhaft – und basierten auf missglückten Übersetzungen aus dem Koreanischen beziehungsweise Chinesischen. Eine Änderung bei der Dynamic Island soll es dennoch geben.
Trennung der Komponenten geplant?
Informationen zur Punchhole-Idee wurden unter anderem vom umstrittenen Leaker Jon Prosser und koreanischen Medien verbreitet, zudem gab es einen Bericht im IT-Nachrichtenmedium The Information (Paywall). Der bekannte Display-Analyst Ross Young beendet die Diskussion dann in der vergangenen Woche: Seinen Informationen zufolge, die ihm „seit Monaten“ vorlägen, wird es eine Trennung zwischen den Komponenten geben, aber kein Ende der Dynamic Island an sich. Das entspricht auch den Angaben des chinesischen Leakers Instant Digital, der auf die Fehlübersetzungen hingewiesen hatte.
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Apples Idee ist demnach wie folgt: Die Dynamic Island wird zwar (erneut) etwas kleiner, enthält aber weiterhin Selfie- und Infrarot-Kamera (IR Sensor) für Face ID.
Under-Display-Kamera lässt auf sich warten
Neu soll sein, dass der sogenannte Flood Illuminator, also ein Infrarotprojektor, der die Gesichtserkennung ermöglicht, in dem er unsichtbare Punkte auf das Gesicht des Benutzers wirft, nach links unter das Display verlagert. Dieser Bereich könnte wiederum „under display“-angeordnet und damit unsichtbar werden – ob das wirklich so ist, bleibt aber abzuwarten. Passende Komponentenbilder untermauern die Trennung zumindest.
Der alte Traum von einem iPhone, bei dem die Kamera samt Face-ID-Modul komplett unter dem Bildschirm verschwindet, wird mit iPhone 18 Pro und 18 Pro Max also wohl nicht umgesetzt. Ob Apple das weitere Schrumpfen der Dynamic Island überhaupt bewirbt, bleibt abzuwarten. Offenbar geht es dem Konzern mehr darum, seine Komponenten sinnvoller anzuordnen, als Platz zu sparen.
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(bsc)