Intel kündigt EM64T-Celeron-D mit 3,2 GHz Taktfrequenz an
Intels preiswerte Celeron-Baureihe erreicht in ihrem sechsten Lebensjahr 3,2 GHz Taktfrequenz und verarbeitet 64-Bit-Software.
Mit den Modellen Celeron D 351 und Celeron D 350 stellt Intel zwei preiswerte 3,2-GHz-Prozessoren vor, die sich in Bezug auf ihre Gehäusebauform und bei der EM64T-Unterstützung für 64-Bit-Software unterscheiden: Während der Celeron D 351 mit EM64T-Funktion im Pin-losen LGA775-Gehäuse zu haben ist, müssen Besitzer von Sockel-478-Mainboards beim Celeron D 350 darauf verzichten.
Als Celeron D bezeichnet Intel alle Celerons, in denen ein 90-Nanometer-Prescott-Kern steckt. Dieser arbeitet genau wie die Prescott- und Prescott-2M-Kerne in den Pentium-4-Prozessoren (mit 1 oder 2 MByte L2-Cache), hat aber nur 256 KByte L2-Cache, arbeitet statt mit FSB800 bloß mit FSB533 (133 MHz Quad-pumped, rund 4,2 GByte/s Datentransferleistung) und beherrscht Hyper-Threading nicht. Allerdings kennen die LGA775-Celeron-D-Typen seit ihrer Einführung die No-Execute- (NX-)Speicherschutzmarkierung, was Intel bisher durch den Buchstaben "J" in der Modellbezeichung kennzeichnete und Execution Disable Bit (EBD) nennt.
Intel nennt 1000-Stück-OEM-Listenpreise von 127 US-Dollar sowohl für den Celeron D350 als auch für den Celeron D 351. (ciw)