Rebrush von Technology Review
Technology Review erscheint ab der aktuellen Ausgabe 11/06 mit neuem Logo und klarerer Gestaltung. Im Zuge der grafischen Ăśberarbeitung des gedruckten Heftes ist auch das Layout von TR-Online ĂĽberarbeitet worden.
Technology Review erscheint ab der aktuellen Ausgabe 11/06 mit neuem Logo und klarerer Gestaltung. Im Zuge der grafischen Ăśberarbeitung des gedruckten Heftes ist auch das Layout von TR-Online ĂĽberarbeitet worden.
Mit der gestalterischen Überarbeitung soll der Zugang zu den naturgemäß oft komplexen Themen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter erleichtert werden. Um die Orientierung im Heftinneren zu erleichtern, stehen die bisherigen Untertitel der Rubriken für sich und heißen künftig "Forschung & Entwicklung", "Unternehmen & Produkte" und "Analyse & Meinung". Ebenfalls zur besseren Leseführung zeigt künftig ein Stichwort über jedem Artikel das jeweilige Fachgebiet an. Mit der neuen Rubrik Idee sucht Kapital will Technology Review zudem auch ganz direkt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schlagen.
In der Ausgabe 11/2006, die ab Donnerstag, dem 26. Oktober am Kiosk liegt (oder portokostenfrei online zu bestellen ist), widmet sich TR unter anderem dem Zusammenwachsen von Realität und virtuellen Welten: Auf der einen Seite werden Hard- und Software für Highend-Simulationen immer günstiger. Die Porrmann & Awater New Media GmbH in Wuppertal etwa bietet Anlagen, die einst eine viertel Million Euro gekostet haben, heute nach eigenen Angaben für ein Zehntel dieses Preises an. Dahinter stehen neuartige Polarisationsfilter, die weniger Licht schlucken, und deshalb mit weniger leistungsstarken Projektoren verwendet werden können.
Zugleich entstehen Computer-Umgebungen wie das Online-Spiel Second Life, in dem sich mittlerweile 850.000 Menschen zeitweise wie zu Hause fühlen. Wie lange wird es noch dauern, bis physische und im Computer erzeugte Realität zu einer neuen Wirklichkeit zusammenwachsen? Die Virtualität hat Grenzen, sagt Lambert Wiesing, Professor für Vergleichende Bildtheorie an der Universität Jena: Die Unterscheidungsfähigkeit zwischen physischer und virtueller Realität entwickelt sich parallel zu den Fortschritten der Technik weiter. (wst)