Neue Studio-Displays von Apple: Gleiches Design, besseres Innenleben?

Noch im ersten Halbjahr sollen endlich Nachfolgemodelle fĂĽr Apples angestaubte Monitore erscheinen. Bei einem Hardwarefeature gibt es noch Fragen.

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Apple Studio Display

Apple Studio Display: Bereits seit 2022 auf dem Markt.

(Bild: Apple)

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Apple und die Bildschirme: Wer unbedingt ein Display des Mac-Herstellers will, muss derzeit damit leben, dass die Geräte veraltet sind – und dennoch preislich eher (sehr) teuer. Im ersten Halbjahr 2026 soll nun zumindest beim Studio Display endlich etwas geschehen. Nach vier Jahren auf dem Markt steht eine Aktualisierung an. Zuletzt waren sowohl in einer Energielabel-Datenbank in China als auch in macOS 26.3 dazu passende Informationen aufgetaucht. Ob es schon in der kommenden Woche bei der „Apple Experience“ so weit ist mit dem Release oder – wie mehrere Gerüchteköche behaupten – erst später im 1. Halbjahr 2026, ist noch unklar.

In macOS 26.3 stecken zwei Codenamen, die zu einem neuen Display passen: J427 und J527, wie Macworld entdeckt hat. Die Frage ist nun, was die Unterschiede sind. Denkbar wäre, dass Apple zwei verschiedene Größen plant. Derzeit gibt es ein Modell mit 27 Zoll und einer Auflösung von 5120 mal 2880 Bildpunkten. Will man mehr Platz, müsste man schon zum völlig veralteten – und immer noch extrem teuren (ab 4861,13 €) – Pro Display XDR greifen, das 32 Zoll liefert.

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Dieses Modell könnte der Konzern auch einstellen, um sich ganz auf das Studio Display zu konzentrieren. Zu einem Pro Display XDR 2 ist bislang nichts bekannt. Apple hat mittlerweile einige Konkurrenten bekommen, die das Studio Display mit besseren Features übertrumpfen; entsprechend wichtig wäre es, wenn der Konzern endlich nachlegt. Schließlich wäre auch denkbar, dass Apple zwei 27-Zoll-Screens als Studio Display 2 umsetzt, wobei nur eines der beiden alle neuen Features erhält.

Bislang wird erwartet, dass Apple beim Studio Display 2 zentrale Kritikpunkte des Vorgängers angeht. Dazu gehören eine fehlende High-Dynamic-Range-Anzeige (HDR) und die geringe Bildwiederholfrequenz von nur 60 Hertz. Diese müsste Apple eigentlich auf 120 Hertz – was intern ProMotion genannt wird – steigern, doch zwischenzeitlich geisterten auch Angaben von nur 90 Hertz durch die Gerüchteküche.

Schließlich soll Apple auch den intern verbauten ARM-Chip optimieren. Es soll angeblich der A19 aus dem iPhone 17 sein, bislang ist ein veralteter A13 eingebaut. Er dient unter anderem zur Bildoptimierung der integrierten Webcam sowie womöglich erstmals zur Spatial-Audio-Wiedergabe. Zu Preisen gibt es noch keine Infos. Aktuell will Apple selbst noch immer mindestens 1749 Euro sehen, im Handel geht es aber günstiger los.

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(bsc)