Kaltstart eines Rechenzentrums: Die Vorarbeiten
Wer seine IT-Infrastruktur schnell wieder hochfahren will, muss sie zuvor automatisiert haben. Das verändert hauptsächlich die Art zu administrieren.
- Frank Benke
Wie gestaltet sich eine Reise Richtung Kaltstartfähigkeit des RZ? Hier wird sie anhand einer realen Umgebung nachvollzogen, die erprobt und in großen Teilen genau so implementiert ist wie beschrieben. Sie entspringt einer Vielzahl von Einsichten und Entscheidungen, die im Rahmen einer langjährigen Strategie getroffen wurden. Eine dieser Einsichten war, die IT zu automatisieren und damit nachhaltiger mit dem Wissen und der Zeit der Administratoren umzugehen.
Wir betreiben eine mittelständische Umgebung, mit einer mittleren vierstelligen Zahl an Netzwerkkomponenten, circa tausend virtuellen Maschinen und fast hundert Hosts zur Virtualisierung unterschiedlicher Größe sowie eine Mischung an Software-defined Storage (SDS) mit unterschiedlicher Technik.
- Der Weg zu einer kaltstartfähigen RZ-Infrastruktur ist lang und beinhaltet intensive Lernprozesse.
- Die Grundlage der Kaltstartfähigkeit bildet die Automatisierung von Deployment und Wartung, um die kaltstartfähige Infrastruktur schnell wieder anzufahren.
- Jede IT-Automatisierung fußt auf drei Säulen: dem Inventar für die Assets und ihre Eigenschaften, dem Repository, in dem die Aktionen hinterlegt und gepflegt sind, und der Orchestrierung, die Änderungen auf den Assets ausführt.
- In unserer Umgebung kommen NetBox als Inventar oder Configuration Management Database und GitLab als Repository zum Einsatz, auĂźerdem Ansible fĂĽrs Konfigurationsmanagement.
Das Verständnis der Storage-Systeme und der Reifegrad der operativen Prozesse ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen, wodurch wir heute andere Systeme bevorzugen als Jahre zuvor.
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