Energiewende: Großspeicher zwischen Ausbau, Engpässen und neuen Regeln

Mit Großspeichern soll die Energiewende gelingen. Je nach Regelung belasten sie aber das Netz. Harte Regularien könnten die Lösung sein oder den Boom abwürgen.

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(Bild: Terralayr)

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Inhaltsverzeichnis

Fallende Preise für Energiespeicher und bislang günstige politische Bedingungen haben einen Großspeicher-Boom ausgelöst. Batteriegroßspeicher können die Energiewende unterstützen und das Netz stabilisieren. Sie können das Netz aber auch zusätzlich belasten. Politik und Netzbetreiber wollen sie deshalb stärker regulieren, allerdings in einem Ausmaß, das Investoren, Planer und Betreiber der Anlagen verunsichert.

Die aktuelle Situation trifft aber auch die Verbraucher, denn nur wenn Großspeicher netzdienlich arbeiten, lässt sich die Energiewende mit einem stabilen Netz und moderaten Stromrechnungen vereinbaren. Die Großspeicherbranche steht also vor einem Umbruch.

Energieversorgung

Während derzeit Containerspeicher in wenigen Monaten aufgestellt sind, warten Betreiber oft Jahre auf den Netzanschluss. Der Genehmigungsstau ist lang: Im November 2025 summierten sich die Anschlussanfragen für Großspeicher ab einem Megawatt Leistung laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft auf über 720 Gigawatt; zusätzlich waren 78 Gigawatt bereits genehmigt, aber noch nicht gebaut. Die tägliche Spitzenlast – also die höchste benötigte Leistung – in Deutschland liegt dagegen nur zwischen 45 und 80 Gigawatt.

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