Tipp: Matter-Zubehör ohne QR-Code in HomeKit einbinden
HomeKit-Zubehör kommt stets mit einem QR-Code zum schnellen Scannen. Bei Matter-Geräten ist das nicht immer der Fall. So geht es trotzdem.
Beispiele fĂĽr Matter-Codes: Manchmal muss man auch die lange Zahl eintippen.
(Bild: Matter-Konsortium / heise medien)
Ich habe ein smartes Schloss von Nuki, das ich gerne in mein HomeKit-Netzwerk einbinden wĂĽrde. Ich erinnere mich daran, dass in der Verpackung eine Karte mit einem Matter-Code beilag, doch die habe ich weggeworfen. Auf dem Smart Lock Pro der 5. Generation ist innen zwar ein QR-Code aufgedruckt, den akzeptiert die Home-App aber nicht.
Matter-Codes dürfen laut der Connectivity Standards Alliance (CSA), die den Standard betreut, auch ohne QR-Code auf den Geräten stehen.
Das gibt es bei Apple in dieser Form seit vielen Jahren nicht mehr, doch auch zu Beginn von HomeKit musste man den Code noch eintippen, wenn man ein Gerät in ein Apple-Home einbinden wollte. Das ist bei ihrem Smart Lock Pro auch so: Der QR-Code im Inneren des Schlosses ist nicht für Matter gedacht, scheint nur internen Zwecken zu dienen.
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Der Matter-Code ist auf dem Smart Lock Pro der 5. Generation aber dennoch vorhanden: Er befindet sich in Form einer 21-stelligen Zahl unterhalb des Matter-Logos. Diese können Sie leider nicht abscannen, wenn Sie das Schloss über die Home-App in Ihr Smart Home einbinden wollen, sondern müssen ihn umständlich eintippen.
(Bild:Â heise medien)
Das geht, wenn Sie im Scan-Dialog „Weitere Optionen anzeigen...“ wählen, dann auf „Mein Gerät wird hier nicht angezeigt“ tippen und schließlich auf „Code eingeben“ unter „Konfigurierungscode eingeben“. Dann öffnet sich ein Zahlendialog, in dem Sie die Ziffern Schritt für Schritt eintippen müssen. Alternativ können Sie den Code auch abforografieren und ihn aus der Foto-App herauskopieren (über die integrierte OCR-Texterkennung) und dann einfügen. Prüfen Sie aber, dass der Code korrekt ist.
Danach sollte der Setup-Prozess in Home ganz normal weiterlaufen. Nuki ist nicht der einzige Anbieter, der Matter-Codes als Zahlen auf seine Produkte druckt. Das ist wie erwähnt offiziell erlaubt, auch wenn es nicht benutzerfreundlich ist. Dass direkt unter dem Matter-Code ein damit nicht zusammenhängender QR-Code prangt, verwirrt dabei noch mehr.
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(bsc)