MacBook Neo: Der Schrecken der Windows-Welt

Mit dem MacBook Neo greift Apple den Notebook-Massenmarkt an. Warum dabei ausgerechnet ein iPhone-Chip hilft.

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MacBook Neo: Apples neuester Mac

MacBook Neo: Apples neuester Mac.

(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)

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Der langjährige Apple-Kunde freut sich über den Preis: Ein neues MacBook für knapp 700 Euro – das gab es noch nie. Als mobile Alternative zum Desktop-Mac, als Reiserechner neben dem großen und schweren MacBook Pro, als Laptop für Filius und Filia oder schlicht als Einstieg in die Apple-Welt: Das Neo füllt eine Lücke, die Apple jahrelang ignoriert hat. Verarbeitung und Bildschirm sind für diese Preisklasse bemerkenswert, die Ausstattung reicht für den Alltag, resümiert unser Test.

Doch warum hat Apple mit dem A18 Pro einen iPhone-Chip verbaut? Warum nicht einen älteren M-Chip? Werfen wir zunächst einen Blick auf seine Leistung. In unserem Test lag der iPhone-Chip im Single-Core-Benchmark mit dem M3 weitgehend gleichauf, in Multi-Core-Tests allerdings leicht hinter dem M1. Für die Praxis bedeutet das: Videos rendert der A18 in derselben Zeit wie ein M1-MacBook; bei Spielen kommt er fast an den M2 heran, was aber dennoch (zu) langsam ist.

Obwohl der A18 Pro schon eineinhalb Jahre auf dem Buckel hat, handelt es sich im Vergleich zum M1 und M2 um den moderneren Chip: Gefertigt im 3- statt 5-Nanometer-Prozess, was fĂĽr eine gute Leistung pro Watt sorgt. Ein wichtiger Aspekt fĂĽr das Neo, dessen Akku mit 36,5 Wattstunden deutlich kleiner als der eines MacBook Airs ist (53,8 Wattstunden). Weitere VorzĂĽge sind das hardwarebeschleunigte Raytracing und die schnellere Neural Engine fĂĽr KI.

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