Fujitsu startet Channel-Marketing-Kampagne fĂĽr Server und Storage-Systeme
Das neue Channel-Marketing-Programm "Get IT All" von Fujitsu ist angelaufen. Im ersten Schritt promotet der Hersteller die Server-Systeme der Reihe Primergy RX300 S6 und die Speichergeräte Eternus DX60 und DX80.
"Unsere Partner verkaufen nicht nur Produkte, sondern bieten ihren Kunden zusätzliche Services rund um Beratung, Design, Betrieb und Wartung ihrer IT-Infrastruktur", Jörg Brünig, Channel-Chef bei FTS
(Bild:Â FTS)
Als "Bausteine für Infrastrukturlösungen" will Fujitsu Technology Solutions (FTS) seinen Resellern den neuen Primergy-Server Primergy RX300 S6 und die Storage-Geräte Eternus DX60 und DX80 schmackhaft machen. Beide Produktlinien lassen sich laut Fujitsu in Virtualisierungsprojekten in kleinen und mittelständischen Unternehmen einsetzen. Im Rahmen der Channel-Marketing-Kampagne "Get IT All" erhalten Fujitsu-Partner die Systeme zu besonders günstigen Konditionen. Den Resellern des Herstellers soll damit offenkundig erleichtert werden, in Projekten zum Zug zu kommen.
Zu reinen "Kistenschiebern" will Fujitsu seine Partner jedoch nicht degradieren. Das Ziel: Reseller sollen auch über Consulting-Dienste und IT-Services Geld verdienen können, etwa die Konfiguration und den Betrieb einer IT-Infrastruktur bei einem Kunden. Denn damit lässt sich mehr Geld verdienen als mit dem reinen Hardware-Vertrieb.
"Vor allem mittelständische Unternehmen benötigen verstärkt standardisierte Hardware-Bausteine für ihre individuellen Bedürfnisse", erläutert Jörg Brünig, Senior Director Channel & Retail Germany bei Fujitsu Technology Solutions. "Im Rahmen der 'Get-IT-All'-Kampagne verkaufen unsere Partner nicht nur ein Produkt, sondern bieten ihren Kunden eine vollständige Infrastruktur mit zusätzlichen Services rund um Beratung, Design, Betrieb und Wartung an."
Primergy-Server mit zwei CPU-Sockeln
Im Rahmen des Channel-Marketing-Programms "Get IT All" promotet Fujitsu unter anderem die Speicher-Systeme der Reihe Eternus DX60.
(Bild:Â FTS)
Ein Blick auf die beiden Systeme: Sowohl die Server der Primergy-RX300-S6-Linie als auch die beiden Storage-Geräte sind in Versionen erhältlich, die auf kleinere, aber auch mittelständische Anwenderfirmen zugeschnitten sind. Der Primergy RX300 S6 ist mit zwei Prozessorsockeln ausgestattet. Sie lassen sich mit ein oder zwei Intel-Xeon-CPUs 5600 bestücken, die je nach Modell bis zu sechs Rechenkerne besitzen. Der Arbeitsspeicher kann bis auf 192 GByte erweitert werden. Als Massenspeicher stehen in der Basisversion sechs, optional acht Einschübe für SAS-Platten (Serial-attached SCSI) oder SATA-Laufwerke in den Formaten 3,5 oder 2,5 Zoll zur Verfügung. Eine Besonderheit: Der Tower-Server lässt sich mithilfe eines Umbau-Kits in ein System umwandeln, das in Racks montiert werden kann.
Bei den beiden Speichersystemen handelt es sich um Geräte für Einsteiger. Sie lassen sich über SAS, iSCSI oder Fibre Channel mit Host-Systemen verbinden. Bestücken lässt sich das Eternus DX60 je nach Version mit 12 oder 24 Festplatten. Bei 24 Harddisks ergibt das eine maximale Speicherkapazität von 48 TByte (mit 2-TByte-Platten). Deutlich größer fällt das DX80 mit 128 Harddisk-Einschüben aus. Es bietet eine Kapazität bis zu 240 TByte. Eine Besonderheit des DX80: Gegen Aufpreis ist eine Version erhältlich, die Fibre Channel mit 8 GBit/s unterstützt.
Noch nicht fĂĽr Fibre Channel mit 16 GBit/s ausgelegt
Zwar wurde Ende September 2010 bereits die FC-Spezifikation für 16 GBit/s verabschiedet. Bis entsprechende Produkte auf den Markt kommen, wird es jedoch noch bis 2011 dauern. FC mit 16 GBit/s bietet nicht nur die doppelte Bandbreite. Nach Angaben der Fibre Channel Industry Association (FCIA) soll zudem der Stromverbrauch von entsprechenden Storage-Systemen um 25 Prozent niedriger liegen als bei vorhandenen FC-Speichergeräten. (map)