.at-Domains sind stark gefragt

Diese Woche wurde bei der österreichischen Länderdomain .at die Marke von 500.000 registrierten Domains überschritten.

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Die Nachfrage nach österreichischen Domains ist im Steigen begriffen. 2005 sind mit 89.925 erstmals wieder so viele Domains hinzugekommen wie im bisherigen Boom-Jahr 2000 (89.279). Diese Woche wurde bei der österreichischen Länderdomain (ccTLD) .at die Marke von 500.000 registrierten Domains überschritten. Damit liegt .at in Europa auf Platz 8, Spitzenreiter sind .de (derzeit 9.711.531 registrierte Domains), .uk und .nl. Doch die Domain-Verwaltung nic.at strebt ehrgeizig nach neuen Rekorden: Bis Jahresende sollen es 650.000 Domains werden.

2004 und 2005 waren jeweils der April der stärkste und der Mai der schwächste Monat bei den Zuwächsen. Drei Viertel aller .at-Domains sind mit österreichischen Wohn- oder Firmensitzen registriert, über 16 Prozent mit solchen in Deutschland (Stand Ende 2005). Die Schweiz weist nur 1,65 Prozent auf. Rund 95 Prozent sind Second Level Domains direkt unter .at, nur etwa fünf Prozent finden sich unter .co.at und .or.at. Nicht von nic.at verwaltet wird der kleine behördliche Bereich .gv.at.

Neben dem Zentrum Wien sind besonders Tourismusgebiete von einer hohen "Domaindichte" gekennzeichnet. Wenig gefragt dĂĽrften die 2004 mit groĂźem Aufwand eingefĂĽhrten .at-Domains mit Sonderzeichen sein. Die entsprechenden Statistiken sind nicht mehr online abrufbar.

Aus den Überschüssen der Domainverwaltung finanziert die nic.at-Eigentümerin IPA (Internet Privatstiftung Austria) das neue Internet-Förderprogramm namens netidee. (Daniel AJ Sokolov) / (jk)